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Die ganze Freiheit macht entschieden viel Spass. Du kannst sie erringen, wenn du dran bleibst, wenn du dich in den Bewusstseins-Pilz begibst, wenn du die Lebensfreude integrierst. Es ist leichter, als du vielleicht denkst.

Die ganze Freiheit hat auch mit Intimität zu tun – mit der Fähigkeit, intensiv zu sein, sich zu verbinden, mitzuschwingen ohne Angst.

Wenn ich z.B. am Morgen die Moldau von Smetana oder die Preludes von Liszt höre, dann gebe ich mich hinein, ich schwinge mit, schwinge in die Höhe, lasse mich mitreissen, tragen und beschwingen. Wie grossartig ist doch diese europäische Musik, sie ist ein Tor zum Himmel!

Deepak Chopra spricht von Intimität, von der Kunst, ein intimes Leben zu führen. Und wie mein junger Freund R. gestern bei unserem philosophischen Morgengespräch so gut sagte: Es gehört alles dazu, alle Gefühle gehören dazu, auch die negativen.

Allerdings können wir die grundlegende Tatsache geniessen, dass unser Universum aus Freude gemacht ist, dass es aus dem Lachen entstanden ist und entsteht. So wird dann Freude zum Lebens-Gefühl, und in dieser Freude liegt die volle Freiheit.

Dann gibt es keine Meister und Schüler mehr, wie R. bemerkte, denn jeder wird zum Meister, jeder spürt die Intimität und die Freiheit in sich, jeder folgt seinem eigenen Stern.

In der vollen Freiheit ist alles offen, alles verbunden.

Mancher mag denken, dass die Freiheit in der Unabhängigkeit besteht. Ganz genau! In der Unabhängigkeit, und gleichzeitig in der Intimität.

Die ganze Freiheit liegt im jubelnden Leben.

Ich komme hier auf den erstaunlichen Werner Zimmermann zu sprechen, der schon vor knapp 100 Jahren das Prinzip des „fröhlichen Dahinlebens“ formuliert hat. Ich habe ein Büchlein über ihn geschrieben: Werner Zimmermann, Pionier der neuen Zeit. Es ist hier zu haben: http://www.joy-academy.tv.joy-coalition.org/Akademie/Werner_Zimmermann.html

Zimmermann hatte einerseits die ganze Freiheit, die er auf seinen zahllosen Weltreisen voll ausschöpfte. Aber er war auch ein Pflichtmensch, ein „Kämpfer“, der eine neue Gesellschaftsordnung mit Freiland und Freigeld verwirklichen wollte.

Von dieser neuen, freien Gesellschaftsordnung scheinen wir im „Raubtierkapitalismus“ so weit entfernt wie zu Zimmermanns Zeiten – aber mir scheint, dass es heute viel mehr offene Menschen, intime Menschen gibt als damals. Einige gesellschaftliche Muster sind aufgelöst, und es liegt heute wirklich beim Einzelnen, sich zu befreien, die volle Freiheit zu geniessen.

Die volle Freiheit wird man erst verstehen, wenn man sie erreicht hat. Und auch wenn man sie erreicht hat, gibt es immer neue Türen, neue Abenteuer, neue Felder, neue Inspirationen. So ist es!

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