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Ich finde leider in den letzten Tagen und Wochen zu wenig Zeit zum Schreiben. Wir haben uns einen extra Tag in Quito geschenkt, um endlich mal wieder schreiben und kreieren zu können. Die Vorbereitungen für die Reise nach Argentinien und Chile waren sehr aufwendig – eine Art Meisterkurs in Heiterkeit und Geduld, den wir bestanden haben 🙂

Wir hatten eigentlich vorgehabt, mit dem Bus bis nach Argentinien zu reisen. Aber es gab kaum Telefonverbindungen und schlechte Internet-Auskünfte; wir hörten von Überschwemmungen unterwegs. Wochenlang trugen wir den Plan mit uns herum, denn die Flüge sind teuer.
Vorgestern schliesslich lockte mich Christina spontan in ein Reisebüro und fragte nach Flügen nach Santiago. Die Angestellte fand einen sensationell günstigen Flug – aber eine Stunde später, als wir mit Pässen und Kreditkarten anrückten, konnte die Frau den Flug nicht bestätigen. Wir gingen zum grossen Büro der LAN-Airline. Die Auskunft dort war noch schlechter. Alle Flüge wegen Hochsaison ausgebucht, seit Dezember. Preise sehr hoch.
Die Pointe: Die Dame schickte uns ins Metropolitan Reisebüro im selben Gebäude, und als wir im dritten Stock anlangten, war dieses Büro einfach nicht vorhanden. So ging es tagelang.
Wir kamen so richtig in Schwung, recherchierten auf dem Internet, versuchten es mit Telefon. Ich fand ein weiteres billiges Angebot auf dem Internet, aber auf der Seite gab es keine Telefon-Nr., keine Buchungsmöglichkeit. Nach langem Suchen fanden wir über google die Mail-Adresse, aber das Angebot war ca. dreimal so hoch als angekündigt. So ein Spass!
Während ich während zweieinhalb Stunden auf dem Zahnarzt-Stuhl die Vollendung meiner Kronenbehandlung erwartete, recherchierte Christina unverdrossen weiter. Sie hat sich zu einer Logistik-Meisterin entwickelt, so dass ich mich in meiner früheren Reiserolle als „Captain“ immer wieder zurücklehnen kann. Sie ist vorsichtiger als ich und hat deswegen im Dschungel ihre Taschenlampe oder den Regenschirm parat; sie telefoniert – wenn jemand abnimmt – gekonnt mit Ämtern und Reiseveranstaltern, und sie ist gleichzeitig spontan, wenn es um Reisepläne geht.
Als ich gestern abend von meiner Behandlung zurückkam, stürzten wir uns nochmal in die Recherchen, und ich fand mit meiner Wunder-App Trip-Advisor einen Flug, finanziell tragbar. Wir buchten sofort und führten Freudentänze auf! Der Hinflug nach Santiago landet in Lima, La Paz und Iquique im Norden Chile. Das ist wunderbar, so überqueren wir mehrmals die Anden.

Unsere weiteren Pläne: Von Santiago aus reisen wir mit dem Bus nach Argentinien – nach Cordoba, Corrientes, Posadas und Santo Tomé. Dort erwarten uns gute Freunde, die wir 2010 in Goa kennengelernt haben. Sie organisieren eine Tageskurs mit uns in Corrientes, mit dem bewährten Thema „Glücklichsein ist eine Quantenaktivität“ (s. http://www.supotential.net)
Mitte März werden wir zurück in Santiago sein. Dort sind wir bei Tosha eingeladen, einer führenden südamerikanischen Lachyoga-Lehrerin. Auch dort geben wir Kurse und geniessen Chile. Chile – Christinas Sehnsuchts-Destination!

Auf der Karte sieht man die Busroute von Santiago in den Norden von Argentinien. Danach geht’s wieder zurück nach Chile, wo wir relativ viel Zeit haben und sicher auch noch herumreisen werden…

Reiseplan konkret, zum Teil mit geschätzten Daten:

18. – 23. 2.: Besuch bei unserem Freund Pato Que Zhinin in Cuenca. Pato hat mal mit uns in Ins zusammengewohnt und dort Ausstellungen gemacht; er war mein erster Lach-Partner 🙂 und hat mein Buch „Lachend das Leben feiern“ illustriert
23./24.2: Flug nach Santiago de Chile
27. 2.: Weiterreise nach Córdoba, Argentinien
03. 3.: Ankunft in Santo Tomé, Nordargentinien. Eine Woche bei unseren Freunden Gumersindo und Maria, welche unseren Kurs organisieren.
10. 3.: Tageskurs „Glücklichsein“ in Corrientes
11. 3.: Abreise Richtung Santiago über Córdoba und Mendoza
14. 3.: Ankunft Santiago. Christina plant einen Kurs in Quantenheilung. Weitere Kurse dort, sowie Reisen in Chile
10. 4.: Rückflug nach Ecuador
14. 4.: Rückflug nach Spanien und darauf folgende Ankunft in der Schweiz

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Ein Kommentar zu “Reisepläne Februar 2013

  1. Hallo ihr zwei! Danke für eure Berichte! Ja, Reisen bedeutet Arbeit, wir haben auch so unsere Erfahrungen, z.B. mit Aktivieren von „Plan B“ wenn „A“ nicht funktioniert, warum auch immer…..
    Das ist ja ein Riesenprogramm, was ihr alles schon erlebt habt UND noch vor euch habt. Ich meinerseits habe ein ganz anderes Abenteuer vor mir: den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben, morgen ist der Start. Es ist mir dabei immer bewusst, das dieser „Modus“ (Arbeiten als Angestellte) ja für einen Grossteil der Menschen in meinem Alter das „Normale“ ist. Ich bin gespannt und freue mich auf die Herausforderung…. (Ausserdem ist es ja nur für 2-3 Monate) Euch wünschen wir gutes Gelingen in allen Dingen und auf allen Wegen. Herzliche Grüsse aus der Schweiz von Corinne und Rolf

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