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Clothing optional (Kleidung freiwillig) ist der Fachausdruck für die Freiheit, sich unbekleidet zu tummeln. Wir waren auf unserer Kalifornien-Reise zu einem Besuch von Harbin Springs eingeladen worden, nachdem wir unseren Workshop „Relationshift“ für 2015 angeboten hatten.
Gute Freunde hatten uns auf dieses Naturparadies hingewiesen, und so kamen wir am Dienstags, 22. 10. 2014, aus dem Staunen nicht heraus.

Die heissen Quellen sind seit Jahrhunderten bekannt. Im 20. Jahrhundert waren sie am Verfallen. Ein Mann namens Ishvara entdeckte sie und kaufte das Gelände. Seine Vision blühte auf, und heute ist eine grosse Gemeinschaft entstanden. 250 Menschen zählen dazu!
In der Hochsaison kommen bis zu 800 Gäste an einem Wochenende, die in Zelten, Hotelzimmern und Kurshäusern untergebracht werden.

Wir wurden von einer freundlich strahlenden jungen Dame empfangen – der Verantwortlichen für das Kurswesen, Crystal Farmer. Sie zeigte uns einige der Seminarhäuser. Die Anlagen sind wunderbar gestaltet, es ist eine Augenweide!
Aber auch die Mitglieder der Gemeinschaft beeindruckten uns mit ihrer Herzlichkeit und spontanen Art.
Später trafen wir Alexa Ohara, ein Mitglied des Manager-Teams. Die beiden Frauen gaben uns ausführlich Auskunft über die Geschichte und Philosophie des Ortes.
In der Zwischenzeit hatten wir uns natürlich auch in den heissen Quellen getummelt, die an einem Wochentag im Oktober noch immer sehr gut besucht waren.

Was bleibt?

Die Architektur sagt viel aus. Sie ist innovativ, mutig, phantasievoll. Der „Tempel“ im Zentrum wird für Yoga und viele andere Aktivitäten benutzt. Der „Dom“ ist eine kleine, futuristisch anmutende Hotelanlage, die fast immer ausgebucht ist.

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Gratis für die Gäste wird von den MitarbeiterInnen und von eingeladenen Seminarleitern täglich ein reichhaltiges Programm angeboten: Yoga, Meditation, Massage und „Watsu“, eine Wassermassage, die in Harbin erfunden worden ist.

Der Gründer Ishvara ist heute 88 Jahre alt. Er wünschte u.a, dass das Gelände 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr geöffnet sei. Das ist auch der Fall! Allerdings erklärte uns Alexa, dass der grosse Gäste-Andrang schwer zu meistern sei. Sie versuchen, dies mit den Preisen zu regulieren. Ein Tagesbesuch während der Woche kostet 20 $. Am Wochenende sind keine Tagesbesuche möglich – man muss übernachten.
Zusätzlich zu den Gratis-Kursen gibt es eingeladene Workshops für bis zu mehreren hundert Teilnehmern, die in grossen Konferenz-Sälen mit eigenem Catering durchgeführt werden. Dort können die Teilnehmer auch im Saal oder in Zelten schlafen.

Harbin Hot Springs liegt ca. zwei Autostunden nördlich von San Francisco. http://www.harbin.org

Kasten

Einige Sätze aus dem Leitbild von Harbin:

Harbin Hot Springs ist ein Zentrum, in dem wir die Schönheit der Natur erleben und gleichzeitig unser Potenzial als Menschen erforschen können. Wir Mitarbeiter verstehen unsere Arbeiten als einen Dienst am Nächsten, mit gemeinsamen Werten, die unserem Handeln zugrundeliegen.

Wir wählen es,

–  eine Atmosphäre der Sicherheit, des Wohlbefindens und der Ruhe herzustellen, und wir ermutigen alle, sich ihres eigenen Wesens bewusst zu sein;
einen Platz zu erschaffen, an dem der menschliche Körper genährt, respektiert und gefeiert wird.
uns harmonisch zu verhalten, so dass wir Kommunikation, Respekt, Integrität und Liebe in unserem täglichen Verhalten zeigen.

In all unserer Arbeit, in unseren Entscheidungen und Interaktionen wählen wir das Herz-Bewusstsein als unser leitendes Prinzip.

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Christina, Crystal, Roland, Alexa und ein kleiner Harbin-Bewohner

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