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We are not afraid

Bewusstseinspioniere erspähen Glückseligkeit – Ölpreise-Flaute erschüttert Weltwirtschaft – Anschlag auf Charlie Hebdo – Oberflächlichkeit der westlichen Gesellschaft – Technologie unaufhaltbar – Die Kunst des Liebens.
12. Januar 2015

Wie kann ich die obigen Schlagzeilen zusammen bringen und positiv interpretieren?
Was tun als Bewusstseinspionier, als Lichtarbeiter, als lachender Philosoph, als Visionär und Optimist?

Zunächst einmal: Die Neuigkeiten gehen in rasender Geschwindigkeit um den Globus und verstärken unser Gefühl: Wir sind eine Familie. Wir gehören zusammen, leiden zusammen, feiern zusammen. Die Welt wird zu einer Einheit, immer mehr und immer schneller, denn die Technologie schreitet fort. „Unaufhaltbar“, sagte kürzlich Deepak Chopra in einem Interview. Er stellte fest, dass sich die technischen Neuerungen jedes Jahr verdoppeln. Das bedeutet, dass wir in 10 Jahren eine 1000 mal stärkere Technologie haben. Chopra sprach u.a. von „Nano-Robotern“ (Nanorobots), winzigen Robotern, die wir am Handgelenk tragen und die unsere Befehle ausführen.

Gleichzeitig hören wir vom Sinken der Erdöl-Preise. Die niedrigen Preise bringen ganze Länder ins Schleudern. In der Nordsee sind ⅓ der Firmen von Bankrott bedroht. Russland leidet stark, und die politischen und wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht übersehbar. In einem wissenschaftlichen Artikel lese ich, dass es nicht mehr zumutbar ist, dass man weiter Kohle und Öl im bisherigen Umfang fördert. Die Welt hat sich eine Grenze der Klimaerwärmung gesetzt: 2 Grad Celsius. Wenn man sämtliche Vorkommen ausbeutet und verbrennt, hat dies eine viel höhere, katastrophale Erwärmung zur Folge.
Der Artikel fordert, dass verschiedene Länder ihre Förderung deutlich drosseln.

Elektroautos  verbreiten sich schnell. Es gibt bereits Solar-Aufladestationen für Elektroautos. Null Energieverbrauch – eine Bedrohung für die Ölindustrie!
Der Zusammenbruch des Ölpreises zwingt die Welt, schneller zu alternativen Energien überzugehen. Was die Proteste gegen forcierte Ölförderung nur in Ausnahmefällen vermochten, das kann nun möglicherweise durch das Gesetz des Marktes bewirkt werden.

Es ist interessant zu sehen, wie stark die Politiker-Persönlichkeiten sich auswirken. Putin will offensichtlich die Krise nicht wahrhaben; er steht auf Grossmacht-Gehabe, unterjocht andere Länder, ist – aus unserer Sicht – unbelehrbar. Nun bräuchte es Politiker vom Schlage eines Gorbatschow, der auf dem Höhepunkt der nuklearen Bedrohung gezeigt hat, dass ein völlig neues, menschliches Denken möglich ist.
Es bräuchte darüber hinaus eine Übereinkunft zwischen den grossen Spielern, dass sie für die Lösung dieser Probleme zusammen und nicht gegeneinander arbeiten. Das dauert vielleicht noch eine Weile, ist aber möglich.

Im kleinen ist es bereits realisiert, denn es gibt so etwas wie ein weltweites Friedensfeld, einen Willen der Menschheit zur Menschlichkeit – und eine Weigerung, sich einschüchtern zu lassen. Sehr schön hat diese Tendenz ihren Ausdruck gefunden in den Demonstrationen in Paris nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“. Inmitten der tausenden von Demonstranten werden die leuchtenden Buchstaben „Not Afraid“ gezeigt. Ich habe dieses Foto in der Sydney Herald hier in Sydney auf der Titelseite gesehen, und ein Kommentator schrieb Folgendes: „Mit leidenschaftlichen gallischen Umarmungen wandten sie sich zueinander – nicht gegeneinander. – Sie reagierten zornig, aber ohne Furcht.“
Der Schweizer Tagesanzeiger titelte am Montag den Ausspruch eines Demonstranten: „Wir werden nicht aufhören zu lachen und zu leben“, und beschrieb in begeisterter Weise den friedlichen Ablauf der gigantischen Demonstration mit 1,5 Mio Menschen in Paris.

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Artikel im Tageanzeiger/ Angela Merkel und Präsident Hollande…

In diesen Tagen habe ich den wunderbaren Klassiker von Erich Fromm – Die Kunst des Liebens, geschrieben in den 50er-Jahren – wieder entdeckt. Er war ein zentrales Buch in meiner Jugend. Fromm zeigt die Tiefendimension des Liebens und interpretiert unsere westliche Gesellschaft als oberflächlich. Ich will darauf ein anderes Mal eingehen. Sein Ansatz geht noch über die in Paris gezeigte Solidarität hinaus – in die Richtung der ständigen Liebesfähigkeit, der leuchtenden Liebe, der Verwandlung des Menschseins von Grund auf.

Bewusstseinspioniere und Lichtarbeiter versuchen, diesen Schritt zu tun: Über die Begrenzungen unserer Vergangenheit hinaus in ein unbegründetes Glücklichsein, in eine völlig neue Erfahrung des Mensch-Seins in Liebe. Insofern ihnen das gelingt, tragen sie zur Lösung bei, und sie müssen dafür gar nicht an die Öffentlichkeit treten.

Ich habe auf unseren Reisen inspirierte Menschengruppen angetroffen, die diese Qualitäten auf institutioneller Ebene, mit genügend Geldressourcen und in Wirksamkeit nach aussen verwirklichen. Als Beispiel nenne ich die Gruppe Uplift Connect in Australien, mit der wir zusammen arbeiten durften. (www.upliftconnect.com).

So wie es immer mehr alternative Autos gibt, gibt es auch immer mehr alternative Menschen und Menschengruppen, die die neuen Technologien in lichtvollem Sinne ausnützen. Auch dies ist unaufhaltbar!

Bald wird die ganze Menschheit singen: We are not afraid!

Ausschnitte aus Kommentaren:

– Und das wunderbare an Bewusstseinspionieren ist, dass sie wissen, dass alles gut ist, so wie es ist. Wenn die Perspektive aus einer Höheren Warte kommt und nicht aus dem kleinen menschlichen Ich, dann wissen wir, dass die Welt nicht „gerettet“ werden muss, da ich ansonsten keinerlei Mitgefühl und Respekt für die Erfahrung eines jeden einzelnen haben würde, die er in diesem großartigen Umbruchprozess macht – jeder am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, jeder auf seine eigene Weise für seine ureigenste Entwicklung. Ein Umbruch in solchem Ausmaß hat noch nie leise stattgefunden bzw. gab es ihn in dieser Weise noch gar nie. White Eagle sagte einst: „Die Welt muss nicht gerettet werden. Ihr müsst die Welt lieben, so wie sie ist, dann wird sie sich selbst retten.“ Und mit „Liebe“ meinte er nicht die abgedroschene, verdrehte, schmalzige, unechte Liebe, sondern eine Liebe aus einem tiefsten Verständnis heraus, dass alles gut ist so wie es ist.

– Der Beitrag zeigt, dass die Menschen zu „FÜHLEN“ beginnen und sich diese Umbruchprozesse auf ihre eigene Weise entwickeln…..

– Lachen ist eine Möglichkeit, positive Energie in sich selbst zu erzeugen, die so sehr benötigt wird. Darum geht es wohl in diesem Artikel, oder? Es gibt auch Menschen, die sich überhaupt nicht um die internationalen Nachrichten kümmern, solange sie sie nicht selbst betreffen. Auch eine Möglichkeit. Dabei wird den unerwünschten Ereignissen in der Welt Energie entzogen. Es gibt eben viele Möglichkeiten, mit „schlechten“ Nachrichten umzugehen.

Nachtrag: Wer bis hierher gelesen hat, singt sicher gern mir zusammen „We are not afraid“ – nach der Melodie von „We shall overcome“ – in einer sensationellen, hihihi, Live-Aufnahmen in Sydney, Australien.

Hier ist der Text:

We are not afraid today – so deep in my heart I clearly see – we are not afraid today

We are full of joy today  – so deep in my heart I clearly see – we are full of joy today

We walk hand in hand today – so deep in my heart I clearly see – we walk hand in hand today-

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