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Am Morgen weckt uns die Sonne. Es ist wunderbar klar, keine Wolke, ca 8 Uhr. „Wir können bald ins Freie“, murmelt Christina. Genau!

Etwas später sitzen wir vor unserem Womi mit unserem Standard-Frühstück: Müesli, Tee und Kaffee. Der Wind ist noch etwas frisch, aber mit einer Jacke sind wir gut geschützt.

Wir hängen unsere Betten raus zum Lüften.

Später kommt Laura vorbei mit ihrem Baby-Söhnchen Fred. Wir haben Laura und Otto in der Nähe an einem wilden Standplatz kennen gelernt, und nun sind sie auch zu unserem Paradieses-Platz gekommen.

Sie sind ausgestiegen aus der Angst-Gesellschaft, wie sie sagen.

Laura hat ihr Baby ohne Hebamme und ohne Angst zuhause geboren. Die Schwangerschaft war ein intuitives Fest. Sie hat gespürt, dass sie bei der Geburt keine Fremden dabei haben wollte.

Sie hatte auf Youtube ein Video gesehen von einer Frau, die „frei“ geboren hatte. Das gab den Ausschlag.

„Als die Wehen kamen, war Otto dabei. Aber plötzlich ist er eingeschlafen, und das war gut, ich fühlte mich gut. Wir hatten ein Wasserbecken aufgestellt. Plötzlich war der Kopf da, guckte unten raus. Hey, rief ich! Otto wachte auf, kam dazu. Aber bevor wir irgend etwas machen konnten, flutschte das Baby raus, ins Wasserbecken. Ich nahm es und bemerkte, dass die Nabelschnur um den Hals gewickelt war. Ich entwickelte sie, nahm Fred an mein Herz. So etwas Schönes! Es war alles in Ordnung, wir brauchten keinen Arzt, keine Hebamme. Einige Zeit später machten wir uns auf die Reise im Camper-Van, um die Freiheit zu geniessen“.

Laura hat ein Buch über ihre Erfahrungen während der Schwangerschaft und Geburt geschrieben, das sie nun als E-Book verkauft. Otto hilft ihr bei der Promotion. Sie sind digitale Nomaden geworden, die ihre Einkünfte über das Internet zu erreichen versuchen.

Abgesehen davon beherrschen sie sehr gut die Kunst des Streitens. Offensichtlich streiten sie oft, und das gibt gute Lach-Anlässe für uns. Sie lachen mit.

Eigentlich ist heute – trotz der strahlenden Sonne – ein Arbeitstag für uns. Wir wollen wieder ins Café in Nerja. Ich fülle im Paradies die Sonnendusche mit Wasser. So kann sich Christina nach unserer Rückkehr wunderbar duschen, wie ich es gestern gemacht habe. Auf dem Weg halten wir bei den Süsswasser-Quellen vor Mora. Da gibt es köstliches Trinkwasser, und wir füllen alle Tanks.

Wir kommen erst um ca. 11 Uhr los, wegen der Gespräche und der Organisation.

In Nerja gibt es den Burriana-Strand. Dort finden wir immer einen Parkplatz mit dem Womi. Wir laufen am Strand entlang zum „Balcón de Europa“. Auf dem Weg sehe ich mobile Sonnenkollektoren. Ein sympathischer Mann erklärt uns, dass er hinter den Felsen seit einer Woche in einer Höhle lebt. Er berichtet, dass vorher ein Mann 17 Jahre lang dort gelebt habe. Wir sind überrascht, dass so etwas an einem der Hauptstrände von Nerja ohne Eingreifen der Polizei möglich ist!

Auf dem Weg zu unserem Stamm-Café sehen wir eine Wäscherei. Aber wir verzichten vorläufig darauf, die Wäsche zu holen, denn das würde unseren Arbeitsplan durcheinander bringen.

Ich habe gestern einen Film von 2009 entdeckt mit unserem Abschluss-Video der Lachtrainer-Ausbildung auf der Schweibenalp. Ein toller Film!

Mein erstes Projekt also: Diesen Film auf Youtube laden, nicht-öffentlich. Es geht erstaunlich schnell.

Weiter Punkte auf meiner Liste – das mag verstehen wer will:

Ainem – Feedbacks von Lachtrainern und Ostis – Zahlungen – Weltphilosophie? – Filme über Narrosophische Ausbildung suchen auf Youtube – Kosten für eine Woche Findhorn recherchieren – Mail-Adressen in Gruppen organisieren – Olé!

Meine gegenwärtigen Hauptprojekte:

 

Der Lachturm für die Schweiz (s. www.schutzla.ch)

Die neue Narrosophische Ausbildung für nächsten Winter auf dem Gelände von Sixenroute in Andalusien (www.osersavie.org) – Vorläufige Ausschreibung hier

Umwandlung meines Buches „Gespräche mit dem lachenden Gott“ von pdf in E-Book-Format, um es dann grosszügig zu streuen. Es ist bereits jetzt bei mir erhältlich. Hahahahaha!

Dann mal ran! Dies war ein Halbtag, vielleicht gibt’s noch eine Fortsetzung 🙂

Wenn jemand Laura’s Buch lesen will: Bitte melden!

Unbehandeltes Wasser 🙂

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Parkplatz bei Burriana:img_1461

Die Touristen-Meile bei Burriana:img_1462img_1481

Unser Stamm-Café. Guter Cappuccino, gutes Internet, nette Ober, gute Tapas, wenn die Arbeit in den Nachmittag geht 🙂

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2 Kommentare zu “Ein Halbtag im Leben von Rolando

  1. Sehr schön! Danke für deinen Bericht. Wir haben noch zwei Wochen Goa vor uns. Dann geht’s zurück in die Schweiz und dann so schnell als möglich Richtung Süditalien. Außer, es kommt nochmals eine frostige Periode in ganz Europa. Dann ist Marokko eine Alternative. Das wäre dann allerdings eine Flugreise. Wir sehen was ist in 10 Tagen. Euch weiterhin alles Gute. Wäre schon schön, wenn wir uns irgendwann zu einer persönlichen Begegnung treffen diesen Sommer, wir werden sehn…

    Neuerdings wagen wir auch, vor Publikum zu spielen. Mit einem Drummer machts doppelt Spaß. Hier spielt Ross aus UK das Cajon.

    Grüße an euch Beide von Corinne und Rolf

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