Veröffentlicht in Inspiration, Lachen, Liebe, Philosophie, Politik, Spiritualität

Bauen wir einen Lachturm!

Neue wunderschöne Leichtigkeit im Lachturm mit Passion!

3. Juni

29. Mai 2021

28. Mai 2021

Im Garagen-Café von Rolando entsteht ein Lachturm aus Holzklötzen. Du bist eingeladen, dein Zauberwort für einen Baustein beizusteuern.

Bereits nach wenigen Tagen wächst der Lachturm, spontan und inspiriert. Wie schön! Das neueste Wort heisst wunderschön! – Hier folgt ein Video, das Christina spontan mir mir gemacht hat. Sie interviewte mich phantasievoll und wir kamen richtig in Schwung. Wie heisst dein Zauberwort? Schreibe es in die Kommentare! Bauen wir einen Lachturm! Inspirieren wir uns selbst und die Welt! Manchmal sprechen wir auch richtiges Deutsch 🙂

24.Mai 2021

Am besten lassen wir den Lachturm schnell und spontan entstehen. Es könnte ja sein, dass Mr. Wonderfull bald schon wieder von neuen Inspirationen ergriffen wird! Es wäre wunderbar, wenn du bald dein Zauberwort beisteuern könntest. Bitte nicht mehr als 12 Buchstaben, und bitte möglichst spontan! In meinem kurzen Video siehst du die bisherigen fröhlichen Schritte im Garagen-Café und im Studio Wonderfull.

Sicher brauchst du keine weitere Erklärung, warum ein Lachturm im Mai 2021 eine sinnvolle Einrichtung ist! Aber vielleicht kommen doch noch weitere philosophische Einsichten aus dem Kosmos. Wer zuerst kommt, lacht zuerst: Die erste 6er-Gruppe bekommt je 10 Punkte im Eintrag auf der kosmischen Datenbank der Lebensfreude. Die zweite 6er-Gruppe bekommt je 9 Punkte, und so weiter. Aber Zahlen zählen ja nicht! Bitte sende mir dein Zauberwort!

Und übrigens: Es sind auch mehrere Einträge im Lachturm möglich!

Natürlich wirst du Ehrenbürger von Reverose mit deinem inspirierten Wort!

Der lachende Gott und der Lachturm 21

Ich bespreche mich immer wieder mit dem lachenden Gott, das ist ein grosses Vergnügen und eine Inspiration. Am lebendigsten ist der Dialog, wenn ich schreibe. Aktuell entsteht ein Lachturm in meinem Garagen-Café. Es ist etwas Wunderbares, dass der Lachturm wächst. Er besteht aus Holzklötzen, die von mir und meinen Freunden beschriftet werden.

Lachender Gott: Legen wir mal wieder los. Da bist du ja wieder mal gut in Schwung gekommen!

Rolando: Ja das bin ich. Es hat mich gepackt. Immer wieder mal packt es mich, dann bin ich einfach in Schwung. Gemäss meinem Motto: Ich fange gerade an.

Was hast du dir dabei gedacht?

Ein Freund hat mich indirekt auf die Idee gebracht. Er meinte, dass es über das Buch über die lachende Erleuchtung hinaus noch andere Kanäle der Verbreitung des Lachens geben sollte, z.B. die sozialen Medien. Mir kam dann im Halbschlaf die Idee.

Der Lachturm ist ein langjähriges Projekt von dir!

Ja genau! Das schöne Bild ist schon fast Legende. Wir haben schon einmal einen Lachturm aus Holzklötzen gebaut, im Jahr 2016 für das Lachturm-Projekt in Erlach. Die ersten Worte für den Lachturm 21 lauten: Zufriedenheit, Achtsamkeit, Übermut, Klarheit, Güte und Farbenfroh.

Wie schön! Eine bunte Mischung, wie es sich für Reverose gehört! Zufriedenheit ist der Kern. Man kann dazu auch Glück sagen. Zufriedenheit mit dem was ist, mit sich selbst, mit der Welt, mit den Beziehungen. Was für eine schöne Basis für den Turm!

Und ebenso die Achtsamkeit. In der Meditation wird Achtsamkeit geübt, und auch im Alltag.

Ich hatte ein sehr schönes Gespräch mit Beat, der mich in der Garage besuchte und sich für die Achtsamkeit entschied. Wir erzählten uns auch amüsante Geschichten, wie uns Achtsamkeit im Alltag hilft.

Genau, du warst auf der Suche nach einer Leiter, um etwas zu installieren, hast sie nicht gefunden und dann doch eine risikoarme Methode gefunden, um die Tischplatte herunterzuholen.

Auf einem wackeligen Stuhl, genau. Aber ich konnte mich festhalten. Und die Tischplatte dient jetzt als Basis für den Lachturm.

Und offensichtlich findest du den Zeitpunkt für den Bau des Lachturms nicht unpassend, angesichts all der deprimierenden Nachrichten?

Vielleicht ist es ja unpassend. Aber der Untertitel meines Buches spricht vom Sinn der Nicht-Ernsthaftigkeit. Und da ist sogar auch die Albernheit gemeint.

Der Lachturm ist also ein albernes Projekt, wie vielleicht auch dein ganzes Buch?

Das könnte schon sein. Du als lachender Gott hast ja sicher eine gute Begründung dafür?

Hahahahaha! Ich und eine Begründung? Meinst du ich hatte eine Begründung dafür, diese Welt und dieses Universum zu schaffen? Dass ich nicht lache? Es ist reiner Spass, reine Freude, grund- und begründungslose Freude!

Wir sind uns wie immer einig. Wir bauen den Lachturm aus Übermut – so heisst auch mein Zauberwort für den Turm. Und es kommt mir so vor, dass wir mit deinem Übermut noch immer nicht mithalten können.

Mit solch erquicklichen Projekten kommt ihr sehr in die Nähe meines Übermuts! Ich finde es auch eine gute Idee, dass du die Mitgestalter*innen zu Ehrenbürgern von Reverose machst. Sie haben die Probe bestanden und sich nicht von der allgemeinen Niedergeschlagenheit anstecken lassen.

Danke. Es fehlt nur noch der Reise(S)pass für Reverose.

Der kommt sicher noch!

Lachender Gott, ich danke dir für dieses Gespräch!

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Reverose, der Daoismus, Dansez encore und die gelassene Vergnügtheit

Die gelassene Vergnügtheit gibt es schon lange. Zhuangzi, der wunderbare Nachfolger von Laozi, hat bereits vor ca 2400 Jahren davon gesprochen, und er hat auch das Lachen hochgeschätzt. (Einschub zur Rechtschreibung: Die beiden Weisen haben sich in den letzten 60 Jahren etwas verändert. Zunächst gab es Lao tse und das Tao te king; heute heisst er Laozi und er schrieb das Daodejing. Zhuangzi hiess Tschuang tse, und so weiter. Das erleichtert die Suche auf dem Internet!)

Ich bin ja schon froh, dass auch heutzutage die gelassene Vergnügtheit noch formuliert und praktiziert wird. Zwei wunderbare Beispiele dafür sind die Comic-Serie über Reverose und die aktuelle Bewegung „Dansez encore“.

Viele herrliche Beispiele hat es in den letzten Jahrzehnten gegeben – wenn ich nur an die Beatles denke, die in ihrem Yellow Submarine sämtliche Grenzen schmunzelnd hinter sich liessen und einfach ins Traumland abtauchten. Und dazu sangen: „All you need is love“. Sehr verträumt, wirklich!

Nun also zu Reverose (zu deutsch Schauimtraum, französisch Olivier Ramerau)

Reverose ist das Land, in dem das Unmögliche möglich ist. In Reverose – zu deutsch Schauimtraum – können wir uns das Blühen herbeiträumen. Christina und ich sind so sehr inspiriert von diesem Wunder-Land, dass wir unser neues Zuhause in Tschugg Reverose nennen. Nach der Villa Kunterbunt leben wir nun in diesem Reich, in dem selbst die verwegensten Ideen an der Tagesordnung sind. Es ist das Gebiet der ständigen Glückseligkeit, des Übermuts, der Liebe und des Humors. So wie die Wirklichkeit eben ist. Der Held dieser Comics, Olivier Rameau, verteidigt diese Werte mutig und entschlossen. Seine Geliebte, Colombe, unterstützt ihn mit Fantasie und Begeisterung. Die belgische Comic-Serie von Dany und Greg ist 50 Jahre alt geworden, und sie inspiriert uns immer wieder von neuem.

Ich habe schon einiges über Reverose auf meiner Webseite publiziert. Aber ich bin noch nicht auf die Regierungsform eingegangen. Es gibt schöne Parallelen zum Daoismus und zur Bewegung Dansez encore.

In Reverose regieren die drei Gastrosophen (französisch Zirouboudons). Das sind drei lustige Herren, deren einer immer Hunger hat und ständig am Essen ist. Doch auch die beiden anderen tun nichts Nützliches. Manchmal schwingen sie herrlich poetische Reden.

Sie heissen beispielsweise zwei Künstler willkommen, deren Namen «während des letzten Sommerwindes mit der Feder des Übermuts auf die Wolke der Ungenauigkeit geschrieben wurde».

Weitere Worte des Willkommens:

«Ihr dürft teilhaben an dem nicht unproblematischen, aber fröhlichen Leben in Schauimtraum, wo alle Langeweile durch einen Pfiff ersetzt wird – ein anderswo leider viel zu selten angewandtes Heilmittel.»

Im Daoismus wird uns gesagt, wir sollten uns möglich unnütz machen. Dann sind wir sicher. Wenn wir so unnütz sind wie ein knorriger Baum, dann wird uns der Zimmermann nicht zum Bauen verwenden.

Aber der Daoismus hat auch viele Aussagen über das Regieren und Herrschen gemacht. Bei Laozi finden sich zahlreiche Stellen.

Zhuangzi schreibt Grossartiges:

In einem Zeitalter höchster Tugend werden die Grossen nicht geehrt und die Könner nicht beschäftigt. Herrscher sind wie die Wipfelzweige am Baum, das einfache Volk wie das Wild auf dem Feld. Sie tun das Rechte, aber sie wissen nicht, dass dies Rechtschaffenheit ist. Sie lieben einander, aber sie wissen nicht, dass dies Nächstenliebe ist. Sie sind wahrhaftig, wissen aber nicht, dass dies Treue ist. Darum hinterlassen ihre Schritte keine Spuren; darum werden ihre Taten nicht der Nachwelt überliefert.

Herrscher sind wie Wipfelzweige am Baum – wie schön! Sie schwingen mit, und das Herrschen ergibt sich von allein, ohne Anstrengung…Die Welt ist einfach in Ordnung, und diese Ordnung verwirklicht sich ohne Absicht, ohne Tun.

So ist es auch bei uns zuhause, in unserem Reverose. Da gibt es keine Regierung und kein Herrschen, da gibt es nur gelassene Vergnügtheit.

Zhuangzis Daoismus ist eine leichtsinnige, leichtfertige und gleichzeitig tiefsinnige Sache: 

Wie kannst du da noch hoffen, auf irgendwelchen Pfaden der Verträumtheit, Sorglosigkeit und Ungebundenheit zu wandeln“fragt er einen seiner Schüler. 

Das Ziel ist also die Verträumtheit, nicht die Pflichterfüllung, die Sorglosigkeit und nicht die Sicherheit.

Da wollen wir hin, da dürfen wir hin, da sind wir schon!

Die Bewegung «Danser encore» tanzt in die gleiche Richtung. Das Tänzerische ist das Wirkliche! Tanzen wir auf der Strasse – mit und ohne Virus! Drücken wir unsere Lebensfreude und Begeisterung aus, ohne Grund! Zelebrieren wir unser Da-Sein! Bleiben wir «aufsteigende fröhliche Revolutionäre» – freundliche Revolutionäre, deren Revolution sich im Lachen über alles erhebt und in alles vertieft. 

Siehe auch meine weiteren Inspirationen zum Thema Reverose hier

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Einleitung zum Buch „Lachende Erleuchtung

Lachende Erleuchtung– das ist doch eine wunderbare Idee, ein wunderbares Konzept, oder? Nein! Es ist weder eine Idee noch ein Konzept. Denn du sollst nicht so ernst sein. Und wenn du nicht mehr so ernst bist, dann bist du froh, wenn etwas nicht als Konzept oder Idee daherkommt.

Ein Konzept ist greifbar und klar – oder scheint es zu sein. Aber ziemlich viele unserer Konzepte und Ideen sind in den Jahren 2020 und 2021 auseinandergepurzelt – von Klarheit keine Spur.

In diesen aufregenden und anregenden Zeiten habe auch ich meine Vorstellungen, Ideen und Identitäten immer wieder neu entstehen lassen. Als neues Element in meinen alten Registern habe ich den Daoismus wieder entdeckt, die ca. 2500 Jahre alte Philosophie aus China.

Der Daoismus ist aktuell, weil er sich fern von Konzepten in aussergewöhnliche philosophische Höhen erhebt. Schon Zhuangzi, der Nachfolger von Laozi, begeisterte sich für das Lachen als eine Quelle der Konzeptlosigkeit.

Ich beziehe mich auch auf moderne Denker, Philosophinnen, Inspiratoren, Optimisten und heiter-heilige Aktivisten, die uns als Vorbilder dienen können.

Lachende Erleuchtung! Ist das nicht ein wenig hoch gegriffen? Ich würde sagen: zu wenig hoch! Denn ich kann mit diesen Begriffen nicht die gigantische, unbeschreibliche, unfassbare Schönheit der Existenz beschreiben. Die Daoisten sagten schon: „Das Dao, das genannt werden kann, ist nicht das wirkliche Dao.“ Was bedeutet das? Es bedeutet, dass du, lieber Leser, liebe Leserin, dein eigenes Dao, deine eigene Erleuchtung finden darfst und sollst.

Ich berichte von den lachenden Aktionen in Schweizer Städten mit unseren Studenten der Lach-Trainer-Wissenschaft. Ich erzähle davon, wie aus schüchternen Menschen übermütige Menschen wurden, die in der Öffentlichkeit mit grosser Freude eine Lach-Impfung durchführten. Christina, meine wunderbare Frau, war als inspirierte Partnerin immer an meiner Seite, und sie war besonders begabt für spontane Interaktionen in der Öffentlichkeit.

Ich habe in all diesen Jahren den „narrosophischen Stil“ entwickelt. Diese intuitive Schreibweise kontrolliert möglichst wenig, ist immer positiv und manchmal etwas albern. Du verstehst diesen Stil, wenn du dich selber in eine ähnliche Stimmung versetzt. Das kannst du! Meine Tipps und deine Lebenserfahrung helfen dir!

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Meine übermütige Sprache

Ich schreibe ein übermütiges Buch in übermütiger Sprache. Ich verwende bestimmte Worte häufig. Andere bekannte Worte kommen gar nicht oder sehr selten vor.

Häufige Worte:

Wonderfull, inspirierend, visionär, glückselig, albern, übermütig, fröhlich, begeistert, ekstatisch, hingegeben, unvernünftig, lebendig, glückselig, erfüllt, paradox, irrational, integral, verbunden, verliebt, juhu, jupidu, hahahahahahaha.

Worte, die wahrscheinlich nicht vorkommen (Lese gerne mein bisheriges Manuskript und sag mir ob du diese Worte und Ausdrücke noch dort findest):

Müssen – überzeugt sein – sehr wichtig – unbedingt – aber – vielleicht – auch – Ich bin der Meinung – sollen – Statistik – Massnahme – Vorschrift – Pflicht – Angst

Es gibt wenig Konjunktive oder Bedingungssätze, aber viele Ausrufe!

Ich schreibe in der Sprache eines aufsteigenden fröhlichen Revolutionärs 🙂

Hier findest du das Potpourri, das Exposé und die ersten 40 Seiten aus dem Manuskript.

Titel des Buches: Lachende Erleuchtung.

Erste Zeilen des Potpourris:

Rolando zieht alle Register und purzelt über viele Grenzen. Er zieht ein Fazit aus zwei Jahrzehnten praktischer Erfahrung mit dem grundlosen Lachen.

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Dies ist der Tag – This is the Day

This is the day you shake off the dust

This is the day you say I must

This is the day you’ve been 

 dreaming of

This is the day you say yes to love.

Dies ist der Tag alles gehen zu lassen,

Dies ist der Tag, du wirst es kaum fassen,

Dies ist der Tag, von dem du geträumt,

Dies ist der Tag, nun wird aufgeräumt!

This is the day your brand new start,

This is the day you know your heart,

This is the day you disregard the rest,

This is the day you say I‘m blessed.

Dies ist der Tag für den neuen Start,

Dies ist der Tag, nun kommst du in Fahrt,

Dies ist der Tag, du schaust dich nicht um,

Dies ist der Tag, du bleibst nicht stumm!

This is the day to shed your skin,

This is the day to let the light in, 

This is the day to open the door,

This is the day you‘ve been waiting for.

Dies ist der Tag für das helle Licht,

Dies ist der Tag, du fürchtest dich nicht,

Dies ist der Tag der offenen Tür,

Dies ist der Tag, du hast’s im Gespür!

This is the day to have your say,

This is the day to do it your way,

This is the day you leave your nest,

This is the day you take your test.

Dies ist der Tag an dem du’s sagst,

Dies ist der Tag an dem du es wagst,

Dies ist der Tag, du gehst ins Freie,

Dies ist der Tag deiner lustvollen Schreie.

This is the day, Ooh La la,

This is the day, Inshallah, 

This is the day, Oh kingdom come,

This is the day, Om Mani Padme Hum

Dies ist der Tag – Oh La la,

Dies ist der Tag – Inshallah

Dies ist der Tag – Oh, Kingdom come,

Dies ist der Tag – Om Mani Padme Hum

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Lächeln, sich verbinden, bewusst da sein

Die Gemeinde der Lächelnden wird weltweit immer grösser. Freundlichkeit greift um sich, auch in der Nachbarschaft und hinter Masken.

Die Lächel-Bewussten versuchen auch in der Öffentlichkeit, ihre positive Stimmung zu zeigen und weiterzugeben. Das hat wunderbare Auswirkungen.

Das Lächeln kann ganz kurz sein; es kann über die Augen erfolgen. Oft sieht man schon von weitem, ob ein Mensch offen und neugierig ist, z.B. auf einer Wanderung. Ich gehe vorbei und lächle die Person an; sie hat mich vielleicht schon von weitem bemerkt in meinen Pluderhosen und mit den lustigen langen Haaren. Kleiner Lächel-Austausch, und weiter geht’s. 

Das ist durchaus bedeutsam, vor allem in diesen kritischen Zeiten. Im Alltag, etwa beim Einkaufen, lächeln viele Leute weniger; sie sind belastet. Sie vermeiden den Kontakt, ziehen sich zurück. Da rechne ich es mir hoch an, wenn ein Lächel-Kontakt gelingt. Es kostet ja nichts, nicht einmal Zeit.

Deepak Chopra spricht in einer seiner wunderbaren Meditationen vom „Bonding“, vom Sich-Verbinden. Das gelingt in der Offenheit und in der Liebe. So kann ich mit einer Nachbarin erstmals etwas länger freundlich sprechen, als es um das Thema „Abfall-Entsorgung“ geht. Da sind wir auf einer Ebene und haben die gleichen Sorgen oder auch Inspirationen. Denn weniger Abfall bedeutet Balllast-Abwerfen, da sind wir uns einig. Gleichzeitig können wir in seinem solchen spontanen Austausch auch gerade Informationen austauschen, wohin man z.B. ein wunderschönes Sofa-Doppelbett, das bisher niemand wollte, hinbringen kann.

Die guten Meditationen umrunden die Welt und inspirieren jeden Tag, in die Meta-Ebene der Freude, des Bewusstseins und der Verbundenheit zu gehen.

Wir sprechen oft vom Bewusstsein. Bewusst da sein! Dazu erzählt der unübertroffene Jiddu Krishnamurti folgende Geschichte über die überfahrene Ziege:

Bewusstsein schließt nichts aus

Bewusstsein ist nicht dasselbe wie Konzentration. Konzentration ist Ausschluss; das totale Bewusstsein schliesst nichts aus. Es scheint mir, dass die meisten von uns nicht bewusst sind darüber, wovon wir sprechen. Wir nehmen auch unsere Umwelt nicht bewusst wahr, die Farben um uns herum, die Menschen, die Form der Bäume, die Wolken, die Bewegung des Wassers. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns so sehr mit uns selbst beschäftigen, mit unseren eigenen kleinen Problemen, Ideen, Freuden, Bestrebungen und Ambitionen. Und doch reden wir viel über Bewusstsein. Einmal in Indien war ich in einem Auto unterwegs. Ein Chauffeur fuhr und ich saß neben ihm. Es sassen drei Herren im Fonds, die sehr aufmerksam über das Bewusstsein diskutierten und mir Fragen zum Bewusstsein stellten. Leider schaute der Fahrer in diesem Moment woanders hin und überfuhr eine Ziege, und die drei Herren diskutierten immer noch über das Bewusstsein – ohne Bewusstsein, dass wir über eine Ziege gefahren waren. Als die Herren auf die mangelnde Aufmerksamkeit hingewiesen wurden, war dies eine große Überraschung für sie.

Vielleicht haben die Herren nicht gelächelt und waren nicht wirklich verbunden mit sich selbst, mit der Gemeinschaft im Auto und mit der Welt. Das kann es geben. Und sicher haben sie sofort den inneren Hebel umgelegt, nachdem sie auf ihre mangelnde Aufmerksamkeit hingewiesen worden waren.

Diskutieren kann man viel! Aber freundlich sein und lächeln ist wichtiger und erfreulicher.

Lächeln wir, verbinden wir uns: Mit anderen Menschen, mit der Situation, mit der Natur, mit der Freude des Augenblicks.

Ein Kapitel aus meinem Buch-Projekt „Lachende Erleuchtung“, März 2021

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Aktuelles März 2021

Update 15.3. 2021

Das Neueste befindet sich immer oben

Vorbereitungen für den Umzug sind im Gang. Am Samstag, 27. 3., gibt es einen Flohmarkt in unserer Garage, und wir verkaufen und verschenken auch Möbel aus der Wohnung. Herzlich willkommen! Ca 10 bis 17 Uhr

Inzwischen habe ich, Rolando, wieder mal die Inspiration, ein neues Buch zu schreiben. Arbeitstitel „Lachende Erleuchtung“. Hahaha! Hab schon angefangen und ziehe einige Register meiner Erfahrungen und Eingebungen. Aber auch unsere Familien mit den Enkeln sind uns sehr wichtig, und wir haben häufig inspirierten kindlichen Besuch.

Ich habe auch meine Angebote ausgeweitet und neu formuliert. Du findest sie hier

Update 31.1. 2021

Überraschung: Wir beide sind zurück in unserer Villa Kunterbunt in der Schweiz! Wir sind gut durchgekommen, in zwei Tagen im Camper hochgefahren, abwechselnd am Steuer und relativ furchtlos. Wir sind kräftig beieinander, pflegen die Liebe und die Freundschaft, studieren den Taoismus und andere Inspirationen, räumen auf – in Vorbereitung auf unseren Umzug nach Tschugg Ende April. Wunderbare Themen, wunderbare Inspirationen! Wir sind gesegnet…

Januar 2021

CNN Breaking News – 10 before 10

Rolando der Schlawiner und Christina die unschuldige Haut geben bekannt, dass sie

  1. den Rest ihres Spanien-Aufenthalts in ihrer geliebten Stadt Altea in Süd-Spanien verbringen und auf die Weiterfahrt nach Portugal verzichten.
  2. am 1. Mai 2021 nach Tschugg/ Mullen umziehen (Garohof)

In der Altstadt von Altea haben wir eine schöne Wohnung gemietet, die wir von früher kennen.

Die Entscheidung für den Umzug kam so herein gepurzelt, wie es uns manchmal passiert. Viel Sympathie mit den Besitzern, ein preiswerterer Mietzins, und etwas schräge Prozesse mit dem Vermieter in Vinelz haben uns dazu bewogen. Wir haben Mullen zufällig entdeckt, mit Frau Garo eine Führung per WhatsApp-Video gemacht. Wir sehen den Entscheidungsprozessen wegen der Möbel usw. mit Spannung entgegen…

……

2020 war auch für uns ein sehr spannendes Jahr. Gegenwärtig sind wir in Spanien in unserer zweiten Heimat Altea und geniessen vieles. Im Telegramm-Stil: Anfang Dezember auf Einladung eines guten Freundes hierher gekommen; wir können seine schöne Ville bewohnen – Die Weiterreise nach Andalusien/ Portugal haben wir gestrichen – stattdessen mieten wir eine schöne Wohnung in Altea, die wir schon früher ferienhalber genossen hatten – bei uns ist alles bestens, wir kreieren und leben in der Gegenwart – ich erhalte hier Gesangsunterricht, und ich gebe Ukulele-Unterricht. Weitere News folgen wahrscheinlich 🙂

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Inspirierter Bund

In meinem Video spreche ich vom „Inspirierten Bund“. Ich phantasiere im Winterwald, auf einem Spaziergang, und entwickle Visionen. Ein inspirierter Bund wäre eine begeisterte Gruppe von Menschen, die gleichzeitig fröhlich und zuverlässig sind. Dazu hätte ich Lust.

Ich habe das Glück, sehr viele gute Bekannte und Freunde zu haben. 

Die Gewachsene Beziehung, die abgenützte Beziehung und die spontane Beziehung.

Eine gewachsene Beziehung besteht seit mehreren Jahren. Sie hat sich bewährt, aber auch immer wieder erneuert. Wir glauben, dass wir uns gegenseitig kennen, und sind dann doch immer wieder überrascht. Wir haben Dinge zusammen erlebt oder organisiert; wir haben musiziert, philosophiert oder uns gegenseitig über unser Leben berichtet.

Die abgenützte Beziehung besteht ebenfalls seit mehreren Jahren, aber sie hat sich aus irgendeinem Grund abgenützt. Es gibt kaum mehr Kommunikation oder Inspiration. Man hat sich nicht viel zu sagen, obwohl man vielleicht sehr ähnliche philosophische oder spirituelle Grundlagen hat. Sie hat aber vielleicht dennoch Potenzial!

Die spontane Beziehung kann sehr schnell entstehen; wir spüren sofort, dass da eine gemeinsame Chemie vorhanden ist, wir haben es gut zusammen, und wir können damit spielen. 

Bin gespannt, ob der „Inspirierte Bund“ zustande kommt – und wer sich da versammelt!

Gerade hab ich eine Nachricht aus dem Netz bekommen, dass acht Menschen die ideale Zahl für eine inspirierte Gruppe sind. Vielleicht stimmt’s ja?

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Spannende Angebote in spannenden Zeiten

Hallihallo!

In diesen spannenden Zeiten biete ich dir meine Fähigkeiten als Inspirator, als lachender Coach, und als beschwingter Älterer an. Weil es so gut tut, (dir und mir) lache ich gerne mit dir, und zwar völlig gratis für einige Minuten. Du brauchst mir nur kurz eine Nachricht zu senden, und ich rufe dich dann zurück. Mein Angebot ist ansonsten durchaus ernsthaft, wie du meiner Webseite entnehmen kannst. 

Ich habe einige inspirierte Freundeskreise gegründet, und ich finde es wichtig, dass wir uns in der aktuellen Situation gegenseitig unterstützen.

Mit inspirierten Grüssen!

Rolando:-)

Du findest meine Angebote auf dem folgenden Link:

https://rolandojoy.net/angebote/

Ein Kurztext:

Mein Coaching und meine Inspirationen entspringen dem Lachen und der philosophischen Lebensfreude. Ich bin spontan und amüsiere mich immer wieder über meine eigenen Konzepte. Wenn du mit mir im Gespräch bist, sei es persönlich oder online, dann wirst du ziemlich schnell deine Vorstellungen vergessen und dich neu und frisch erleben.

Die Kunst, im Augenblick zu leben, springt gerade über zu dir, und das bedeutet Inspiration, Kreativität und Optimismus.

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Mein Video „Philosophische Inspirationen

Das Video „Philosophische Inspirationen“ ist Mitte Dezember 2020 entstanden. Ich beziehe mich auf Epikur, Jean Gebser, Novalis und Peter Russell und bringe ihre Aussagen in einen Zusammenhang mit meiner Philosophie der Freude.

Wir befinden uns im Übergang vom mentalen zum integralen Bewusstsein (Gebser). Schon Novalis hatte in seinem Gedicht das Ende der „Zahlen und Figuren“ proklamiert und vorhergesagt, dass „das verkehrte Wesen vor einem geheimen Wort fortfliegt“.

Peter Russell wiederum hat vor 30 Jahren ein „Weisses Loch in der Zeit“ gerade für heute vorhergesehen – eine exponentielle Explosion des Bewusstseins.

Er beobachtete, dass die Geschichte der Menschheit sich rasend in allen Aspekten beschleunigt.

Ich bringe diese Aussagen in einen Zusammenhang mit der gegenwärtigen Corona-Menschheits-Krise. Ich sehe darin eine Entschleunigung, eine Bremse, und interpretiere sie positiv. Ein Beispiel: Der Flugverkehr wurde radikal reduziert.

Am Schluss das Videos biete ich meine Unterstützung für transformative Prozesse an. Als Coach ermutige ich zu einem freudvollen Leben aus der Fülle! Als inspirierter Ältester habe ich einiges zu bieten.

Ich ermutige dich zum neuen Menschsein. Nimm deine Chance wahr, dein Leben neu zu gestalten, dich selbst neu zu erfinden, in die Vollen zu gehen! Der Augenblick ist jetzt!

www.rolandojoy.net

Angebote: https://rolandojoy.net/angebote/