Tagebuch der Initiative

von unten nach oben zu lesen, bitte 🙂

Gästebuch

16. Mai, Montag

Das waren ja Abenteuer letzten Freitag! Am Morgen kam die neue Greenscreen, und das Filmen ging los: Im Weltrau, im fiktiven Fernsehstudio und in anderen Sphären.

Nachmittags kam ein guter Freund und half mir vor allem bei der Beleuchtung und für Testaufnahmen.

Später kam Christina nach Hause, und wir filmten das Interview „Light my Fire“ im neuen TV-Studio.

Entzünden wir die Welt-Friedenskerze!

Aus vielen Richtungen kommen gute Ratschläge. Ich werde vielleicht sogar versuchen, eine eigene Webseite zu kreieren.

Eine spannende Adresse sind die Marshall-Inseln im Pazifik. Sie haben 2014 die Nuklearmächte vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag angezeigt. Ich habe vor, die dortige Regierung zu kontaktieren. Als eines der kleinsten Länder der Erde haben sie dennoch volles Stimmrecht an der UNO.

11. Mai

Nächsten Freitag, 13. 5., Greenscreen-Aufnahmen im Studio Wonderfull in Mullen! Kreativ-Köpfe oder AssistentInnen herzlich willkommen! Siehe mein erstes Video gerade unten, Message from Space…

9. Mai 2022

Ich habe mich für die Greenscreen-Möglichkeit für Videos begeistert und beherrsche die Technik seit heute. Hier ist die Message from Space.

Ich habe bei uns in der Lounge dieses blaue Tuch aufgehängt. Da steh ich als Captain davor und mache mit dem Teleprompter die Aufnahme auf Englisch. Das Video ist dann auch in der Petition zu finden. Sag mir gerne deine Meinung zur Petition, zum neuesten Video und den anderen Überlegungen weiter unten!

6.5. 22

Ich bin an einer Petition. Ich habe schon eine gefunden, die ich vor vielen Jahren auf Care2 gemacht habe. Ich habe sie gerade upgedatet. Bitte noch nicht unterschreiben. Wenn du als ErstunterzeichnerIn dabei sein willst, bitte melde dich!

Die 130 UnterstützerInnen sind von damals, aus den Jahren 2012 und 2013. Bin begeistert von dieser neuen Möglichkeit, international wirksam zu werden.

Die neue Petition ist an die USA, GB, Russland und Frankreich gerichtet. Diese vier Atommächte haben noch nicht einem auf den Ersteinsatz verzichtet. Siehe den Text unten dran und vor allem den Text in der Petition.

https://www.thepetitionsite.com/de/takeaction/577/598/550/

5. Mai 22

Ich hab mich entschlossen, das Strassenmusik-Projekt erst mal zu verschieben. Ich bin zwar sehr zufrieden mit dem Rap-Text und mit der ganzen Aktion (siehe den neuesten Blog). Aber ich will mir mehr Zeit lassen und mich dann in Ruhe vorbereiten.

Es gibt einen neuen Ansatz in Bezug auf die Nuklearmächte.

Ich zitiere eine wichtige Stelle aus Wikipedia:

„Der Verzicht auf den Ersteinsatz bezeichnet im Zusammenhang mit Atomwaffen die freiwillige und offiziell erklärte einseitige Selbstverpflichtung eines Staates, im Fall einer militärischen Auseinandersetzung die eigenen Atomwaffen nicht einzusetzen, solange kein Angriff mit Atomwaffen gegen das eigene Territorium beziehungsweise die eigene Bevölkerung erfolgt.

Die USA haben bisher nicht ihren Verzicht auf den Ersteinsatz erklärt. 

Das Argument der Abschreckung durch die Option des atomaren Erstschlags war und ist auch nach Ende des Kalten Krieges Bestandteil der amerikanischen Militärdoktrin.

Ebenso haben Russland, Frankreich, und Grossbritannien keinen Verzicht auf den Ersteinsatz erklärt.“

Ich habe über dieses Thema mit verschiedenen Freunden gesprochen, und eine Selbstverpflichtung erschien uns selbstverständlich. Wir vermuteten, dass das Thema nach dem vermeintlichen Ende des Kalten Krieges auch vergessen oder verdrängt wurde.

Insofern haben wir gute Chancen, die Nuklearmächte daran zu erinnern! Sie haben die Chance, mit einem solchen Schritt ihren grundsätzliche Friedenswillen zu zeigen. Das kann dann eine Stufe zu weiteren guten Entscheidungen sein.

4. Mai

Dieses Titelbild entstammt dem aufregenden Trailer, den du auch im Blog eine Minute lang bestaunen kannst.

Hier ist der neueste Blog mit aktuellen Videos

3. Mai

Es sind schon wieder neue Ideen um die Ecke geflogen: Ein Strassenmusik-Happyning mit Rolando als Rapper/ neue Gesichtspunkte für die Briefe an die Nuklearmächte. Ich fühle gute Unterstützung im kleinen Kreis, das ist wunderbar. – Ich kann mich gut konzentrieren, nütze jede Minute aus und komme trotzdem nicht in Stress. Das jahrelange Training wirkt sich aus.

1. Mai 2022

Erlebnisreiche Erlebnisse! Am Freitag, 29. 4., haben wir unsere zweite Strassenaktion, diesmal in Bern, durchgeführt. Die Freunde: Jan, Janosch, Felix, und meine wunderbare Christina. Wir trafen uns um 16 Uhr auf der Münster-Plattform. Ich legte erst mal allein mit meiner Ukulele los und sang das Friedenslied. Danach verteilten wir uns auf der Plattform in verschiedenen Richtungen. Christine gesellte sich zu einer jungen Frau auf dem Rasen. Felix begleitete mich als Filmer. Jan sprach mit einem jungen Mann, der auf einer Bank sass. Das sah spannend aus, und wir gesellten uns dazu. In der Tat war es eine sehr schöne inspirierende Begegnung.

Wir beschlossen dann, uns später auf der Bundes-Terrasse zu treffen. Christina wollte allein dorthin weiterziehen. Auf dem Weg verloren wir uns aus den Augen. Auf der Bundesterrasse sahen wir Janosch, der bereits mit einigen Schach-Spielern im Gespräch war. Wir beide sahen einen Herrn auf einer Parkbank, der auf seinem iPad komplizierte Partituren studierte. Ich sprach ihn an, und wir fachsimpelten über Partituren, Youtube-Playbacks und mehr. Ich benutze auch solche Partituren für langsame Sätze aus Klavierkonzerten, die ich dann mit Orchester-Begleitung auf dem Klavier spiele.

Der Herr war dann begeistert von unserem Friedensthema. Er ist wohl aus Südamerika, spricht Hochdeutsch, und ist ein Solo-Sänger, der auf seinen nächsten Live-Auftritt hinarbeitet.

Wir nutzten dann die wunderbare Aussicht von der Terrasse, um unsere Erlebnisse zusammen zu fassen. Christina hat wohl am meisten Unterschriften gesammelt; sie kam mit 10 unterschriebenen Kärtchen an. Aber die Quantität ist nicht so wichtig! Wir alle hatten bereichernde Begegnungen mit fremden, engagierten Menschen! Und wir spürten uns als Team. So machen wir weiter!

Ich träume schon von einem grossen Benefiz-Konzert oder von einer Live-Strassen-Performance von Rolando. Im letzteren Fall würde ich einige Lieder singen, vielleicht einen Rap mit Rhythmus bringen, dann in eine spontane Rede verfallen. Das Ganze würde gefilmt, und ich würde dann die ZuschauerInnen auffordern, sich zu mir zu gesellen und den mitreissenden Refrain mit mir zusammen zu intonieren. So ein Spass!

22. April

Ist doch eine köstliche Sache; es gibt ein Entweder-Oder. Juhuuuuu! Das Feld formiert sich neu. Ich hab ja in den letzten 20 Jahren geübt, nicht in Entweder-Oder-Kategorien zu denken. Und jetzt find ich es plötzlich gut… Die erste Entscheidung ja/nein: Steckst du das Streichholz in einen Umschlag und schickst es los? Die zweite: Hilfst du aktiv mit, z.B. bei einer Strassenaktion oder anderen kreativen Gestaltungen? – Und so weiter.

Auch für mich persönlich gibt es immer wieder solche Entscheidungen. Das hält mich lebendig. Und gleichzeitig pflege ich das Sowohl-Als auch. Alles ist richtig und gut, alles entwickelt sich von selbst. Ich tue was mir Freude macht, und ich tue auch nichts. Wonderfull!

21.4. 2022

Sehr viel ist passiert in den letzten Tagen. Wir haben eine Strassenaktion in Ins gemacht; das Video ist sehr gut herausgekommen. Wenn ich die Leute persönlich anspreche, hab ich eine Trefferquote von ca 99,5 Prozent.

Hier ist das Video aus Ins:

Bei meinem Besuch in Bern hab ich ein Video extra für die Friedens-Fans gemacht:

13.4. nachmittags

Nach wie vor stelle ich mir vor, dass wir am 1. Mai ein Meeting der Friedens-Fans im Seeland veranstalten. In welchem Raum und zu welcher Tageszeit ist noch offen.

13.4., Tschugg

Unsere Geschichte wächst schnell und inspiriert. Alte und neue Freund:innen helfen mit, engagieren sich, produzieren neue Ideen.

Am Montag, 11.4., haben wir im Nachbardorf Ins zu dritt eine Strassenaktion veranstaltet. Sabine war als Mitgestalterin dabei. Christina übernahm das Filmen.

Bald tauchte Eberhard Jost auf, der Sozialarbeiter und Seelsorger. Ich kenne ihn ein wenig. Er bemerkte treffend, dass wir keine Atomwaffen mehr brauchen. Lorenz Glauser wiederum wies darauf hin, dass wir nun im Bewusstseinszeitalter leben; dass Kriege nicht mehr passen.

Wir sprachen noch mit mehreren Personen, die sich sämtlich vornahmen, das Streichholz an den Bundespräsidenten zu schicken. Es war sehr ermutigend! Weitere Aktionen werden folgen!

Das Kurzvideo mit zwei Interviews:

6.4. 22, mittags

Es hat guten Aufwind gegeben für die Streichholz-Inspirationen. Wir werden Strassenaktionen veranstalten und unsere schönen Kärtchen verteilen. Siehe die Details im Werkzeugkasten!

6.4. 22, vormittags

Ich rufe bei der Botschaft von Neuseeland an. Ich will erfahren, ob ein Brief an Premierministerin Ardern von der Botschaft an sie weitergeleitet würde. Engl/ deutsch. Ich bekomme freundliche Auskünfte und auch die Mail-Adresse von Frau Ardern. Danach versuche ich das Gleiche mit der Botschaft von Israel in Bern. Leider funktioniert gar nichts. Ich bekomme immer nur automatische Antworten. Ich habe einiges davon auf Video dokumentiert. Es ist einigermassen amüsant!

1.4.22, nachmittags

Aktionsplan April und Mai 2022

April

  • 100 Streichhölzer für den Bundespräsidenten sind abgeschickt.
  • Es gibt einen Aktionstag am 30. April oder 1. Mai. Ort darf noch gefunden werden.
  • Die Adressen der Nuklear-Staaten sind auf der Webseite abrufbar.
  • Eine oder mehrere Strassenaktionen haben stattgefunden; siehe die Seite für Fans.

Mai 

Die Aktion mit dem grossen Streichholz findet auf dem Bundesplatz statt.

Verschieden Gruppen in den sozialen Medien oder auf Webseiten sind interaktiv vernetzt, so dass die Ideen sprudeln.

Streichholz-Versand an Nuklearstaaten und die Schweiz erfolgt international.

Ich habe einen Werkzeugkasten für Friedens-Fans eröffnet!

1.4. 2022

Der Tag in Bern gestern war sehr reich. Erstens hab ich mich mit Jani getroffen, und wir hatten Visionen über grosse Streichhölzer auf dem Bundesplatz. Eine wunderbare Idee von Jani! Ich hab dann später noch mit Menschen interagiert: In einer Sandwich-Bar und in der Uni-Bibliothek. Ich kam mit Menschen ins Gespräch und erzählte ihnen von der Initiative. Sie waren sofort motiviert, ein Streichholz zu senden. Bald werden wir Strassenaktionen in dieser Richtung machen! Ich bereite eine Postkarte mit dem Text vor, den man nur noch zu unterschreiben braucht. Dann in einen Umschlag mit dem Streichholz, und ab geht die Post. Zusätzlich gibt es noch eine Liste auf der man sich eintragen kann. Wonderfull!

Entwurf:

Mein Audio-Protokoll von Bern, vom 31.3.

31.3., Bern

Ich habe nun verschiedene Friedensorganisationen kontaktiert. Darunter die Stockholmer Initiative und die Ärzte gegen den Atomkrieg. Vor allem versuche ich herauszufinden, wie die genauen Post-Adressen der Nuklearmächte lauten. Für Moskau sicher in russischer Schrift!

28.3.2022

Es ist viel gegangen letzte Woche. Ein Höhepunkt waren die drei Videos im Garagen-Café letzten Freitag. Ch half beim Filmen. Aber auch der Bauarbeiter von gegenüber unterstützte uns! Ich bat ihn, seine laute Reinigungs-Maschine für 30 Minuten abzuschalten, und er tat es!

Die drei Szenen der Videos:

  1. Ich beschrifte einen Umschlag an den Schweizer Bundespräsidenten Cassis und sende ihm ein Streichholz. Bereits am Nachmittag landete der Brief im Briefkasten.
  2. Ich spiele einer Staatschef des Jahre 2032. Sein Land hat als erstes alle Nuklearwaffen abgeschafft und darf nun die Friedenskerze in New entzünden.
  3. Die gleiche Szene auf Englisch.

Du kannst alle diese Videos auf der Video-Seite betrachen.

Am Freitag nachmittag warf ich meinen Streichholz-Brief an Herrn Cassis in den Briefkasten in Erlach

Heute, am Montag 28.3., habe ich ein weiteres Video gedreht. Eine einfache Einführung der Streichholz-Idee. Ebenfalls auf der Video-Seite zu sehen!

22.3., spätnachmittags

Die Globale Initiative der 90er-Jahre war inspiriert von der Weisheit der Jugend. GI 22 ist inspiriert von der Weisheit des Alters 🙂

22.3. nachmittags

Wirklich! Ein Streichholz für Präsident Cassis! Grossartig! Ich werde vielleicht noch am Text feilen. Idee: Dieses Tagebuch als Buch konzipieren. Ich würde dafür einfach die Reihenfolge umkehren. Das kann ich auch im WordPress, muss es noch nicht veröffentlichen.

Und die verschiedenen Sprachen. Soll ich wirklich Das Ganze in vier Sprachen anbieten auf der Webseite? Wo heute jedermann mit Übersetzungsprogramm seine Sprache findet?

Genügen nicht Deutsch und Englisch? Dann gefällt mir die Textfarbe in WordPress nicht. Es ist so blass….

22.3.

Die Schweizer Regierung hat mir sehr positiv geantwortet. Herr Wollenmann vom EDA informierte ausführlich über die Aktivitäten der Schweiz im Hinblick auf die nukleare Abrüstung. Die Schweiz arbeitet mit vielen Regierungen zusammen. Unter anderem gibt es die Stockholmer Initiative. Zu einem Runden Tisch würde auch die Globale Initiative eingeladen. Genaueres folgt.

22.3.

Idee für die Schweiz

Bundespräsident Cassis übergibt an der UNO-Eröffnungsversammlung am 20. September 2022 ein Streichholz an den UNO-Generalsekretär, Antonio Guterres.

Er richtet die Bitte an den Generalsekretär und die Vollversammlung, in den nächsten 20 Jahren alles Erdenkliche für die nukleare Abrüstung zu tun.

Er informiert über die Aktion „Ein Streichholz für den Frieden“.

Engagierte Einwohner:innen der Schweiz senden ab sofort Streichhölzer an Bundespräsident Cassis mit dieser Botschaft.

Als Alternative können sie auch Postkarten schicken mit dem Bild eines Streichholzes. Eine Gratis-Möglichkeit ist der „Postcard-Creator“ der Schweizer Post. Mit diesem Tool kann man jeden Tag eine Karte senden!

21.3.

Ich bekomme guten Rückenwind für die Initiative. Mit guten Freunden habe ich mich ausgetauscht, und sie waren begeistert. Die Sache mit dem Streichholz ist insofern motivierend, weil man etwas tun kann. Man kann das Streichholz in den Umschlag stecken und abschicken. Man kann natürlich noch mehr tun: man kann Freunde kontaktieren oder auch die Presse. Vor allem aber kann man sich anstecken lassen vom Virus der Zuversicht und von der Inspiration des Weltfriedens.

Es gibt viele Reaktionen auf die Weltlage. Auch ich reagiere mit diese Initiative. Aber eigentlich verstehe ich mich als Akteur. Ich sehe in die Zukunft, und ich engagiere mich als freudiger Schöpfer für die zukünftige Weltgemeinschaft der Mitmenschlichkeit. Es ist wunderbar, dass diese Mitmenschlichkeit an allen Orten spürbar ist und gelebt wird. Wir haben schon so viele liebevolle Gemeinschaften und inspirierte Beziehungen! Wir haben sie im Kleinen, und wir werden sie bald im Grossen haben.

Ich setze auch die künstliche Intelligenz ein und bin sehr angetan davon. Diesen Text habe ich in mein Handy diktiert, und alles wurde einfach aufgeschrieben. Und dies auf einem Spaziergang in wunderbarer Natur!

19.3.

Die Idee mit dem Streichholz finde ich ziemlich genial. David gewinnt gegen Goliath! Eine wunderbare Vorstellung, dass hundertetausende von Streichhölzern bei den Nuklearmächten ankommen in bunten Brief-Kuverts aus allen Ländern. Die Presse könnte das verbreiten. Wir wollen nicht die Welt in Brand setzen! Wir wollen ein Feuer des Friedens entfachen.

18.3.22

Hier halte ich meine Gedanken und Prozesse fest. Es ist mir ein grosses Vergnügen! Es ist ein grösserer Wechsel in meiner Identität, eine weitere Transformation. So ein Spass! Ich finde schon ganz gute Infos. So zum Beispiel habe ich gesehen, dass die Marshall-Inseln im Jahr 2014 eine Gerichtsverhandlung am internationalen Gerichtshof in den Haag einberufen haben gegen die Atommächte. So eine Anklage könnte wieder erhoben werden, und ich könnte erneut die Marschall-Inseln fragen. Aber auch die Schweiz könnte so eine Anklage erheben, dann wäre es wohl noch effektiver. Ich könnte den Präsidenten fragen, warum wir das nicht schon längst gemacht hat, wie im Buch vom Frieden. Die Idee vom Streichholz finde ich auch genial. Es gibt ja noch das berühmte Lied von Mani Matter, da wird das Umgekehrte beschrieben. 

Also: Jeweils ein Streichholz an die Atommächte schicken und ihnen sagen, dass sie als erste die Welt-Friedenskerze entzünden dürfen, wenn sie als erste ihre Atomwaffen abrüsten. Ich habe zunächst Frankreich und Israel identifiziert.

Bei der Schweiz würde ich die Bedingung stellen, dass sie wirklich vertraglich festhalten, in spätestens 100 Jahren völlig abgerüstet zu haben. Vorher könnten sie ja unter Bedingungen abrüsten.

Ein Brief an die Marschallinseln ist keine grosse Sache.

Ich schreibe als Präsident der Globalen Initiative, und ich lege den Text aus dem Jahr 1999 bei. Ich informiere auch darüber, dass ich mit der Schweiz in Verhandlungen bin. Und dass die Welt Friedens – Kerze an der Uno wartet. Super Idee Olé!

Interessant wäre noch zu wissen, wie die Verhandlung am Internationalen Gerichtshof ausgegangen ist.


17.3. 22

2014 verklagten die Marshallinseln laut Wikipedia die Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea vor dem Internationalen Gerichtshof. Nach Auffassung des Inselstaates kommen die genannten Staaten nicht ihrer Verpflichtung zur atomaren Abrüstung nach. 

Großbritannien, Indien und Pakistan akzeptierten die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofes. 2015 wurde das Volk des Inselstaates für sein Engagement in der Anti-Atombewegung mit dem Ehrenpreis des Right Livelihood Award bedacht.


Gorbatschow

1988 wurde Gorbatschow Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets und löste damit Andrei Gromyko als Staatsoberhaupt ab. Am 7. Dezember 1988 hielt Gorbatschow eine Rede vor der 43. UN-Generalversammlung in New York, bei der er einseitige Abrüstungsschritte in Aussicht stellte.

Die neue Freiheit führte 1989 zu einer Reihe überwiegend friedlicher Revolutionen in Osteuropa. Dies beendete den Kalten Krieg. Vier Wochen nach dem Fall der Berliner Mauer, von dem Gorbatschow überrascht wurde, traf er am 2. und 3. Dezember 1989 vor Malta auf dem sowjetischen Kreuzfahrtschiff Maxim Gorki zu einem Gipfelgespräch mit dem US-Präsidenten George H. W. Bush zusammen und stellte dabei fest: „Der Kalte Krieg ist zu Ende.

Zitat: „Gefahren lauern auf diejenigen, die nicht auf das Leben reagieren.“


Schweizer Regierung 1999

Im Brief vom März 1999 hat der damalige Aussenminister Flavio Cotti geschrieben:

Um ein Zeichen nicht nur in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, sondern auch auf der internationalen Bühne des UNO-Hauptquartiers in New York zu setzen, bin ich gerne bereit, dem Generalsekretariat am 10. Juli 1999 die Weltfriedenskerze übergeben zu lassen. Ein Vertreter der Schweizerischen Mission in New York kann dieses Symbol für den Friedenswillen unseres Landes einem Vertreter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen überreichen.

Kommentar 2022: Diese Kerze soll dann entzündet werden, wenn es auf dem Planeten Erde keine Atomwaffen mehr gibt.

16.3.

Wie bin ich überhaupt drauf gekommen? 

Auslöser war die Krise in der Ukraine. Die Welt steht Kopf deswegen. Putin greift an und setzt sich über das Völkerrecht hinweg. Alte Ängste tauchen auf. Kann das eskalieren?

Wir hatten damals die sofortige Abrüstung aller Länder zur ökologischen Rettung des Planeten gefordert. Wir hatten grosse Erfolge, wir haben eine kleine Volksbewegung ausgelöst. Wir haben gezeigt, dass eine kleine Gruppe von Menschen sehr viel bewirken kann. 

Da hab ich den Virus gekriegt: Wenn wir das damals gekonnt haben, warum dann nicht heute? Die Schweizer Regierung hat unsere Friedenskerze der UNO übergeben; 150000 Jugendliche haben 1996 demonstriert.

Eines Nachts konnte ich nicht schlafen und habe alte Dokumente der Globalen Initiative gefunden. Eindrucksvoll! Ich konnte noch weniger schlafen 🙂

Hier in etwa der Weg seit ca 2 Wochen:

Wir waren noch in Spanien unterwegs. Ich machte ein erstes Video zum Thema. Ein paar Tage später machte ich ein weiteres Video, diesmal auf Englisch – in dem Wundergarten bei den Nachbarn, mit dem Thema „Heaven on Earth“.

Die Weltfriedenskerze beeindruckte mich, die Zusammenarbeit mit Aussenminister Cotti. 

Also machte ich spontan im Womi ein Video an die Schweizer Regierung. Ich schickte noch von Spanien aus eine Postcard mit einem kurzen Text und einem Foto von mir. Ich kopierte auch einen QR-Code drauf. Mit diesem Code sieht man mein Video an die Schweizer Regierung. So ein Spass!

Zurück in der Schweiz, musste ich mich erst mal etwas erholen von der Reise, und es gab sehr viel aufzuräumen. Ich war fast ein wenig erschöpft und schonte mich in den ersten Tagen: Nicht zu viele Entscheidungen bitte!!

Ich entdeckte den Brief von Cotti von damals und fand eine Mail-Adresse des EDA raus. An diese Mail-Adresse schrieb ich dann und machte einige Vorschläge. Der jetzige Aussenminister ist Ignazio Cassis. Wieder ein Tessiner, ein sympathischer! Und Cassis ist gleichzeitig auch Bundespräsident. Das passt!

Ich brauch immer ein wenig Zeit, bis ich in den Flow komme. Die hab ich nicht wirklich. Aber es passiert. Ich kann mich gut einschätzen und meine Kräfte einteilen. Ich lache viel, meditiere viel, lese auch, bin zusammen mit Christineli, koche was Feines, habe Kontakt mit Freunden.

Ich lese Osho auf Spanisch und war beeindruckt von einer Geschichte, die er von der heiligen Therese erzählte. Sie stand auf einem Platz und sagte: Hier wird eine Kathedrale entstehen. Kein Mensch glaubte ihr. Die Umstehenden sagten: Das kostet einen Haufen Geld. Sie zog einen geringen Betrag aus der Tasche, sagen wir 10 Franken, und sagte: Diese 10 Franken, plus die Hilfe von Gott, ergeben eine unendliche Summe. – Die Kathedrale wurde gebaut.

Mit der Hilfe von Gott ist alles möglich! Wir haben es damals erlebt und gezeigt. Mein ganzes Leben ist ein Wunder, ein Feuerwerk des Glücks.

Das Wunder geht weiter, und es geht alles von selbst. So ist es!

Anfang März 2022: Aus aktuellem Anlass setze ich die Globale Initiative fort. Viel Freude damit! Rüsten wir ab – wir alle, jeder für sich, und die Regierungen in Bezug auf das Militär. Eine Langzeit-Perspektive für eine erfreuliche Zukunft!

08. März 2022: Mein spontanes Video „Rüsten wir ab“ – in Anlehnung an unsere Globale Initiative in den Jahren 1995 bis 1999.