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Inspirationen, Inspirationen

Eine kurze Leseprobe und ein Video des Elder’s Rap mit Live-Musikern

Leseprobe aus meinem Buch „Inspiriertes Älterwerden – das Jetzt kennt kein Alter“

In drei Stufen zur Inspiration – ein Überblick

Erste Stufe: Das Jetzt kennt kein Alter

Ich gebe einen Überblick über die wichtigsten Themen des Älterwerdens, die Ergebnisse der Forschung, die philosophischen und psychologischen Aspekte.

Die Autoren Deepak Chopra und Rabbi Zalman Schachter-Shalomi haben ihre revolutionären Bücher zum Thema bereits vor 25 und mehr Jahren geschrieben. 

Chopras Haupt-Botschaft lautet: Du kannst den Alterungsprozess umkehren. Reb Zalman behandelt ausführlich und mit grosser Tiefe all die oben erwähnten Themen und ist der Auslöser einer grossen Bewegung in den USA.

Eckhart Tolle, der Meister des Jetzt, hat mich zu dem Untertitel „Das Jetzt kennt kein Alter“ angeregt. Seine Bücher und Videos auf Youtube bringen mich immer wieder in das freudige Bewusstsein des Augenblicks. 

Gerald Hüther ist Professor für Hirnforschung; er hat das Buch geschrieben: „Raus aus der Demenz-Falle“. Seine Interviews auf dem Internet sind wahrhaft inspirierend und ganz im Sinne meines Ansatzes.

Greta Silver vergoldet das Älterwerden in erfrischender Frische.

Auf der zweiten Stufe findest du Gespräche mit inspirierten Älteren, aus dem Leben gegriffen und oft sehr persönlich. Die Themen: Wie erhalte ich meinen Freundeskreis, wie halte ich mich körperlich fit, wie entwickle ich mein Bewusstsein weiter? Wie erfinde ich mich neu? Wo sind meine Inspirationen? Was überrascht mich ich im Alter? Wo sind meine Ressourcen?

Die dritte Stufe: Es gibt nichts Gutes, ausser du tust es! Ich stifte dich zur praktischen Verwirklichung an. Du wirst kaum widerstehen können, denn dort findest du Tipps und Treppen, ein Kursangebot und Ideen für die Gründung einer „Inspirationsgruppe“. Tu es!

Ich lade dich ein, mein Buch-Projekt zu unterstützen!

Elder’s Rap live:

 

Link zum Crowdfunding für mein Buch

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Die Crowd und der Fun – nichts wie ran!

Ein Zwischenbericht

Seit 2 Wochen bastle und zaubere ich am Crowdfunding-Projekt für mein Buch „Inspiriertes Älterwerden“. Wo das wohl hinführt? Ich bin entschlossen, das Buch drucken zu lassen. Alles Übrige überlasse ich dem fröhlichen Universum – nicht ganz! Ungefähr Mitte Februar soll das offizielle Crowdfunding starten.

Heute mach ich mich erneut an das Titelbild meines Buches. Da gibt es den herrlichen Hüpfer in den Schweizer Alpen, der kommt auf die Titelseite. 

Werden die Megabytes ausreichen, die dpi für den Druck? Wie mach ich das, dass dann nicht wieder alles im Manuskript durcheinander kommt?

Ich dupliziere das ganze Manuskript und versuche die bisherige Titelseite zu löschen. Aber die orangene Farbe bleibt hartnäckig! Geduld, junger Mann, das kriegst du schon raus!

Gleichzeitig kriege ich immer wieder Mail-Anworten von Freunden, die sich am Crowdfunding beteiligen oder auch nicht beteiligen wollen. Was für eine Freude, so viele Freunde zu haben, ihnen zu antworten! 

Ein besonders kreatives Feedback:

Lieber Rolando

Unvergleichlich umwerfend dein kreatives Crescendo nur schon beim Ausloten der Belohnungen für ätherische Älteste, betuchte Betagte, cash-flowing Crowdists, dankenswerte Donatoren, einmalige Einzahler, freigiebige Förderer, gebefreudige Geniesser, huldvolle Helfer, joviale Ja-Sager, monetäre Möglichmacher, spendable Sponseren, volatile Volksbeweger etc, etc. – die natürlich zuhauf dein Projekt unterstützen werden…

Ich hab jetzt die Farbe weggezaubert, indem ich einfach die Deckkraft auf 0 gestellt habe.

Mein Freund Fritz berät mich. Er hat mir den wertvollen Hinweis gegeben, dass ich das Haupt-Video noch mal neu machen darf. Mit mehr Klarheit und kürzer. Das mach ich dann sobald ich es mache. So ein guter Freund ist schon viel wert!

Denn es geht ja auch um Selbst-Wert: Ich erlaube mir, mein Projekt als so wertvoll zu deklarieren, dass es sogar Geld wert ist. Sogar! Wenn etwas Geld wert ist, dann ist es erst was wert.

Ich kontaktiere alte und junge Freunde mit dem Risiko, dass sie das nicht so wertvoll finden, nicht mal 20 Stutz dafür geben wollen/ können. Ich stell mich – wieder mal – aufs Podest des Verkünders von Wahrheiten, des Inspirators. Wenn das jeder machen würde!!!???

Und ich praktiziere weiterhin die Nicht-Ernsthaftigkeit. Kontrolliere nur zu bestimmten Zeiten den Rücklauf, feiere das Leben – so wie es im Titel verkündet wird! Ich kann auch feiern, wenn ich gar nichts mache. Es ist dann ein verinnerlichter Prozess, ein Lebensgefühl der Fülle, ein Spiel.

Das Spiel geht so: Ich probiere, kreiere, stelle meine Geduld auf die Probe, lache viel, geniesse die unendlichen Augenblicke, und arbeite viel an meinem Text.

Ich habe fast alle Überschriften im Buch geändert, in eine phantasievollere oder lustigere Form gebracht. Das ändert zum Teil auch den Inhalt. Ich habe mich entschlossen, vom bisher gebrauchten „Sie“ wieder auf „Du“ umzusteigen. So ein Spass! Wieder alles rückgängig machen! Ich werde das ganze Buch noch mal durcharbeiten, alles Langweilige streichen oder verzaubern. Ich hab ja Zeiiiiiiiiiiiiit!

Kürzlich genossen wir eine inspirierte Unterhaltung mit guten, jüngeren Freunden im Café, und der junge Mann sagte: „Die Welt hat noch nicht gemerkt, dass wir König und Königin sind.“ Aha! Noch mehr Könige und Königinnen!

Und da sag ich übermütig: Steh zu deinem Königtum, stell dich aufs Podest! Wie ich kürzlich in einem Video sagte: Ich schätze dich wert, weil du ein Mensch bist! Und Mensch sein heisst König/in sein!

Der wunderbare Henry David Thoreau hat vor etwa 170 Jahren gesagt:

„Die meisten Menschen bringen ihr Leben in stiller Verzweiflung hin.“

Er zog in den Wald und schrieb dort sein revolutionäres philosophisches Buch „Walden“. 

Also raus aus der stillen Verzweiflung, und rein ins Königtum!

Ich mach das so richtig laut, gemäss dem Motto von Swami Beyondananda: Live louder! Und so hab ich auf dem neuen Titel eine schöne grosse Sprechblase positioniert und rufe „Feiern wir!“

Feiere mit! Und das kann auch heissen: Lebe lauter! 🙂

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Mein Crowdfunding-Projekt

Hier ist das Mail, das ich vor kurzem an gute Freunde geschickt habe. Vielleicht lässt du dich auch inspirieren für das Crowdfunding, für eine Weiterleitung meiner Nachrichten, für ein noch schwungvolleres Leben?

….

Lieber Freund, du hast von meinem Projekt „Inspiriertes Älterwerden“ gehört. Ich gehe in die Vollen, indem ich ein Buch darüber schreibe und alles Mögliche andere gestalte! Rolando volando hat mal wieder ein Projekt, ganz unversteckt: Crowdfunding!

Im Zentrum des Projekts stehen mein Buch „Inspiriertes Älterwerden – Das Jetzt kennt kein Alter“ und eine neue ansteckende Webseite.

In Kürze werde ich das Crowdfunding-Projekt starten. Und zwar dann, wenn ich schon im Vorfeld von Freunden weiss, dass sie auch mithelfen wollen.

Beantworte mir daher bitte folgende Fragen:

Hättest du Freude daran, das Projekt Inspiriertes Älterwerden zu unterstützen?

Falls du im Raum Bern/ Seeland wohnst, wärst du interessiert an regelmässigen „Inspirations-Treffen“? (Details dazu geb ich dir gerne.)

Wie hoch wäre dein finanzieller Beitrag (anhand der Belohnungen, die du unten siehst)?

Würdest du das Projekt an deine Freunde weiterleiten?

Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du innerhalb einer Woche antworten könntest! Das wäre schön und wunderbar!

Mein Finanzierungsziel für das Gesamtprojekt: Ca. 6000 Fr. Ich starte, sobald ich einen angenehm kitzelnden Rückenwind spüre. Infos auf www.rolandojoy.net.

Die Experten der Crowdfunding-Plattformen sagen, dass man etwa die Hälfte des Ziels aus dem näheren Freundeskreis/ der Familie erreichen sollte, damit das Ganze vielversprechend ist. Crowdfunding-Plattform: www.wemakeit.ch

Herzlich lachend und inspiriert!

Rolando

….

Hier folgt das Konzept. Ich beginne mit dem Video, das wir vor einigen Tagen gedreht haben:

Wenn du den Alters-Rap noch nicht kennst, hier ist er.

Konzept für Crowdfunding

Inspiriertes Älterwerden – Das Jetzt kennt kein Alter

1 Inhalt des Projekts

1Worum geht es in diesem Projekt? 

Es geht mir darum, Menschen ab 50 zu inspirieren und zu einem schwungvollen Leben zu ermutigen. Mit Humor, Phantasie, Philosophie und ein wenig Disziplin können wir jung bleiben oder sogar jünger werden! Die Wissenschaft belegt es, und persönliche Erfahrung bestätigt es.  Ich werde ein Buch publizieren und eine spezielle Webseite einrichten.

Buch als Inspiration zu inspiriertem Leben ab 50 

Ich habe zahlreiche Altersgenossen befragt; sie kommen in meinem Buch zu Wort. Ihre Antworten belegen, dass man sich im Alter neu erfinden, neue Themen entdecken und auch das Nichts-Tun geniessen kann.

Ich schreibe u.a. über folgende Themen:

Der Bewusstseinsprozess des Älterwerdens

Ältere Menschen als Botschafter des Glücks

Auseinandersetzung mit Sterben und Tod

Vermächtnis für die Nachwelt

Lebensrückblick und Projekte

Belebung der Sozialkontakte und der Familie

Lebensfreude und Inspiration als Mittel gegen Einsamkeit und Vorbeugung gegen Demenz

Exposé meines Buches – mit Video:

https://rolandojoy.net/2018/12/10/expose-meines-buches/

2Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe? 

Ich will eine Volksbewegung der inspirierten, freudigen Älteren auslösen und mit dieser Gruppe in die Gesellschaft hineinwirken. Meine Zielgruppe sind Menschen ab 50, aber das Buch ist auch für Jüngere geeignet. Eines der Hauptziele ist es, in verschiedenen Regionen Inspirations-Gruppen aufzubauen. Um dies zu erreichen, biete ich eine Ausbildung für Leiter solcher Gruppen an.

3Warum sollte man dieses Projekt unterstützen? 

Mein Projekt will einerseits Menschen erreichen, die bereits einen Zugang zur Inspiration und Lebensfreude haben und durch meine Anregungen noch mehr Lebensqualität und Schwung erreichen wollen. Andererseits soll es auch Menschen helfen, die in einer Sackgasse stecken, die noch kein gutes Thema für ihr Älterwerden gefunden haben. Meine Schwerpunkte sind die Herausgabe des Buches „Inspiriertes Älterwerden“  und die Erstellung einer interaktiven Webseite mit kontinuierlichen Einträgen incl. aktuellen Videos. Weiterhin werde ich Inspirations-Gruppen leiten.

Ich habe bereits zahlreiche Gruppen zu dem Thema durchgeführt; sie waren alle sehr bereichernd. Ein Feedback von einem Treffen im Dezember 2018:

«Lieber Rolando

Unsere Runde war wirklich sehr inspirierend. Uns hat es sehr gefallen wie engagiert Christina und du den Anlass geleitet und gestaltet habt. Eine originelle Verpackung mit wertvollem Inhalt. Die Inhalte sind so konkret, dass sie auch praktisch anwendbar sind! Auch investiert ihr nun mit diesem schriftlichen Beitrag und mit dem Blog noch einiges an zusätzlicher Arbeit. Das muss Freude machen, sonst geht das nicht. Vielen herzlichen Dank dafür!»

4Wer steht hinter dem Projekt? 

Hinter dem Projekt stehe ich, Rolando Schutzbach. Neben mir und mit mir steht und tanzt meine Frau Christina Fleur de Lys, mit der ich in den letzten 20 Jahren zahlreiche Kurse geleitet, Vorträge durchgeführt und Webseiten erstellt habe. Ebenfalls mit uns sind zahlreiche Freunde in unserem Alter, die mit ihren Ideen oder auch mit den Interviews in dem Buch die Begeisterung für das Thema aufrecht erhalten haben und weiterhin aufrecht erhalten.

5Inspiration

Mach dich also auf ins Land der Inspiration, der Lebensfreude, der genussvollen Anwesenheit im Augenblick!

Erfinde dich neu; nimm dir Zeit! Geniesse die Stille, das Nichts-Tun, die Freundschaften und Beziehungen!

Entdecke neue oder alte Potenziale und experimentiere damit!

Liebe dich selbst so wie du bist!

 

  Die Belohnungen fürs Crowdfunding:

Jede Belohnung beinhaltet alle vorhergehenden:

•Geschenk der Fülle – 0 Fr. Du kontaktierst uns, und wir denken in inspirierter Weise an dich! Du bekommst, wenn du willst, Mails von uns.

•Member of the Crowd – 20 Fr. – Eintrag auf meiner speziellen Webseite, Zugang zu Webseiten, die nicht öffentlich sind.

•PDF-Inspiration – 33 Fr. Mein Buch „Inspiriertes Älterwerden – das Jetzt kennt kein Alter“ als PDF

•Inspirierter Leser – 50 Fr. – gedruckte Ausgabe, persönlich signiert!

•Inspirierter Leser und Rap-Geniesser – 99 Fr – Rolando räpt für dich persönlich den Altersrap oder den Rap „Dies ist der Tag“, am Telefon oder WhatsApp

•Geniessender Unterstützer 150 Fr – ein Nachmittag und Abend mit leckerem Essen und übermütigen Inspirationen in der Villa Kunterbunt.

•Geniessende Unterstützer, paarweise – 200 –

•Rap-Geniesser: 200 Ich zaubere einen inspirierten persönlich zugeschnittenen Rap für dich nach einem Telefongespräch.

•Intensiv-Geniesser mit hohen Zielen – 300 Fr.- 3 mal Inspirations-Telefon mit Rolando oder Christina oder beiden persönlich, mit WhatsApp oder Skype zum Thema: Wie werde ich zum inspirierten Ältesten?

•Inspirations-Geniesser – 500 Fr – wie Intensiv-Geniesser, plus die Rap-CD und die Lach-CD von Rolando, Christina’s Leela Prinzip, Rolandos Broschüren, Bild von Rolando bis A3, plus Einladung in die Villa Kunterbunt.

•Freund des kreativen Nichts – 800 Fr – für Freunde, die nichts brauchen, keine Belohnung, kein Buch, keine Inspiration, kein Nichts!

•Wunderbarer Sponsor – 1000.- Fr, wie Inspirations-Geniesser, plus ein grosses Bild von Rolando 1m mal 70, plus Einladung für ein Wochenende in die Villa Kunterbunt

•Freigeist – Freier Betrag, kann auch anonym sein, kann ohne  Belohnung sein. Du kannst Wünsche aussprechen!

•Übermütiger Spender aus der vollen Lebensfülle – Betrag über 1000 Fr, Belohnung unermesslich!

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Christina und Rolando über das inspirierte Älterwerden

Inspiriertes Älterwerden

Gespräch mit Christina nach dem Frühstück

Der Austausch mit Christina ist am wichtigsten für mich. Wir haben uns in all den Jahren immer auch als Freunde bezeichnet, als beste Freunde. Und wir waren in diesen Jahren auch immer ein Team mit unseren Kursen und Vorträgen. An diesem Morgen kommen wir ins Philosophieren, ich nehme das Gespräch auf. Hier ist das Resultat:

Christina: Wir sollten fünf essentielle Punkte finden für das inspirierte Älterwerden.

Rolando (lacht): Also, was sind deine fünf Punkte? Ich habe ja schon eine ganze Liste in den Kapiteln: Der Lebensrückblick, das Vermächtnis, die Fähigkeit, mit sich allein zu sein.
Da haben wir schon die Themen.

Christina: Das sind sicher interessante und sinnvolle Themen. Aber damit bin ich noch nicht eine inspirierte Älteste. Für mich ist die Körper-Wahrnehmung zentral. Der Körper kann eine Einschränkung sein. All diese Themen: Runzeln, Dick-Werden, Glieder-Schmerzen.
Vor allem für mich sind das Themen. Deine Runzeln stören mich keinen Deut!

Rolando: Oh, danke!

Christina: Aber wenn ich auf einem Foto sehe, dass meine Arm-Muskeln schlaff sind – o weh! Das ist für mich nicht so einfach.

Rolando: Das ist das Thema der Verluste. Der Verlust der Schönheit wird immer wieder von Frauen erwähnt. Körperliche Abbau-Vorgänge finden statt.

Christina: Die Vitalität kann schwächer werden.

Rolando: Man spürt es vielleicht beim Wandern oder beim Skifahren. – Für mich ist aber die Inspiration wichtiger. Wichtiger ist die innere Gegen-Kraft.

Christina: Was ist für dich Inspiration?

Rolando: Die Fülle des Lebens, die Freude. Die freudige Anwesenheit im Augenblick. Die Liebe. All das. Die Glückseligkeit. All dies ist stärker als der Verlust. Es gibt zahlreiche Beispiele von Menschen, die bis zu ihrem Tod diese Inspirationen beibehalten haben. Wenn wir das Bewusstsein dafür entwickeln, dann können wir diese Fülle leben. Es ist auch eine Frage der Übung. Für mich ist natürlich auch immer wieder meine Arbeit eine Inspiration: Mein Buch, meine Projekte, meine Ziele.
Das kann auch die Musik sein, oder die Sozialkunst, die Pflege der Freundschaften. Diese Faktoren inspirieren mich, ich gestalte sie bewusst. Und bei dir? (lacht)

Christina: Ich bin schon mehr körperbezogen. Für mich ist der Körper das Vordergründigste. Natürlich ist die Beziehung, ist die Liebe sehr zentral. Sie ist an erster Stelle. Dann kommen die Familie und die Freunde. Das ist bei uns alles sehr schön. Beim Körper ist die Kraft und Beweglichkeit sehr wichtig, deswegen mache ich auch Yoga. Und es ist sehr gut, wenn man keine Schmerzen hat.
Bei mir ist die Inspiration am ehesten im Geistigen angesiedelt. Ich werde mir der Kraft des „I am“ bewusst. Von daher kann ich die anderen Ebenen durchdringen – die psychische und die körperliche.

Rolando: Kannst du das „I am“ noch näher erklären?

Christina: Ich bin ja alles das nicht. Wenn ich nicht mehr so flexibel bin, nicht so viel Kraft habe, dann bleibt immer noch die Essenz von mir. Wenn ich keine Beziehung mehr habe, wenn ich alles verliere, dann bleibt immer noch die Essenz. Alle diese Faktoren sind schliesslich Äusserlichkeiten, die wegfallen können. Ich habe das Bewusstsein, dass ich all das nicht bin, dass ich viel mehr bin, dass ich etwas Ewiges bin. Aber ich lasse auch zu, dass dieses Bewusstsein nicht ständig vorhanden ist. Dass ich auf der Ebene meiner Arbeit auch abhängig bin von Erfolgen und von Resonanz. Das berührt meine Psyche.
Auf der geistigen Ebene ist das „I am“ das Wichtigste.
Das zweite ist, dass ich loslassen kann; dass ich Ideen loslassen kann. Dass ich kreativ bleibe, auch wenn es irgendwo hapert. Kreativ, aber nicht oberflächlich.

Rolando: Da haben wir schon essentielle Punkte von dir. Die Ich-Essenz, die Erleuchtung, die Verbindung mit dem höheren Selbst. Die Verbindung mit der Ewigkeit. Das ist die Grundbotschaft meines Buches. Vielleicht habe ich es noch nicht klar genug gesagt, aber ich spreche doch immer wieder darüber.
Es ist auch mein eigener Prozess. Gerade durch die Gespräche, z.B. kürzlich mit Bastian und jetzt auch mit dir, werden diese essenziellen Themen immer wieder bei angekickt. Gerade als ältere Menschen haben wir die wunderbare Gelegenheit, den Fokus zu halten. Wir können das kultivieren; es ist immer wieder eine Praxis. Immer wieder realisieren wir die Bedeutung des Bewusstseins, des „I am“. Es ist grösser als alles andere. Sogar grösser als die Beziehung.

Christina: Ich habe am Anfang gesagt, dass es für mich nicht einfach ist, weil der Körper etwas so Zentrales ist.

Rolando: Dein Körper ist sehr gesund. Kein Anlass, grosse Verluste zu empfinden. Machmal gibt es Gliederschmerzen. Du interpretierst es so, und es ist am wichtigsten, wie du es interpretierst.

Christina: Ich will den Körper auch unterstützen, damit sich Disharmonien wieder auflösen. Sie haben sich ja über die Psyche manifestiert. Der Körper wird nicht krank, wenn nicht vorher etwas in Disharmonie war.

Rolando: Wahrscheinlich.

Christina: Ich weiss nicht. Vielleicht stimmt diese Theorie gar nicht. Diese Interpretation ist heute üblich.

Rolando: Ich bin manchmal skeptisch in diesen Fragen: Kausalitäten herzustellen. Ich glaube, dass man auch wie zufällig von einer Krankheit getroffen werden kann.

Christina: Ich kann als Möglichkeit, als Potenzial, über meinen Geist den Körper beeinflussen. Mit meinem Bewusstsein. Das andere wäre unbewusst: Wir vergiften nicht bewusst unseren Körper. Die Bewusstheit ist viel stärker als das Unbewusste. Darum suche ich nicht nach Kausalitäten. Darin verlieren sich viele Menschen: Warum tut mir der Daumen weh? Ich kann nicht mehr richtig zugreifen. Was heisst das? Aha, ich packe meine Sachen nicht richtig an, bla bla bla!

Rolando (lacht)

Christina: Das kannst man alles, voll easy, so interpretieren. Was nützt es?

Rolando: Über das Manifestieren habe ich auch mit Bastian gesprochen. Dass man bis in die körperliche Ebene etwas manifestieren kann. Vor allem aber auf der mentalen Ebene. Ich kann meine Stimmung selbst beeinflussen, wenn ich ein wenig übe und die entsprechenden Methoden kenne. Ich kann immer wieder die Freude manifestieren, oder die Motivation. Ich kann meditieren, ich kann meine Lach-Praxis einsetzen. Das bringt mich in die freudige Bewusstheit hinein. Ich lande in einer anderen Dimension des Übermuts, dort ist sehr viel möglich! Andere nennen es die Dimension des höheren Selbst. Für mich ist das höhere Selbst immer mit der Lebensfreude verbunden. Es ist die Dimension der Erfüllung. Wenn wir sie erleben, dann hat das Auswirkungen, auch auf den Körper. Aber ich analysiere es nicht, ich mache keine kausalen Ableitungen. Ich will in diese Details nicht eintreten. Ich spüre es, bei mir ist es einfach so in den letzten 20 Jahren.
Und natürlich bewirkt auch die grosse Liebe zwischen uns soooooo viel!

Christina: Du hast natürlich auch noch ein anderes Tool: Dass du bestimmte Themen einfach ausblendest oder nicht beachtest. Du behältst dir ein Bild von dir. Das hast du kürzlich sehr treffend gesagt, bei einem Kommentar von mir. „Ich lasse mir dieses Bild von mir nicht nehmen“.

Rolando lacht ausgiebig, beide lachen.

Rolando und Christina: Klar.

Rolando: Es gibt auch ein „Immer-wieder-sich-neu-Erfinden“. Ein Erneuerungsprozess, in dem man auch vergangene Identifikationen vergessen kann. Das spüre ich in der letzten Zeit, durch die Interviews: Ich verändere mich. Ich spüre mehr innere Freiheit, Unabhängigkeit im höheren Selbst. Das Alleine-Sein, ohne einsam zu sein. Die Unabhängigkeit von Beziehungen. Ich übe das immer wieder. Ich will auch von meinen Projekten unabhängig sein. Brauche ich das eigentlich? Brauche ich es, dieses Buch zu schreiben? Brauche ich die guten Feedbacks? Mache ich es wegen der Feedbacks? – Natürlich geniesse ich gute Feedbacks. Aber trotzdem übe ich das Nicht-Tun. Immer wieder loslassen, wie du gesagt hast.

Christina: Beim Klavier-Spielen gelingt dir das gut.

Rolando: Ja…und es ist auch eine Entdeckung, da ich nun dieses Klavier habe! Im Sinne der Neu-Erfindung. Ich habe plötzlich wieder ein Klavier nach langen Jahren. Es ist wie eine neue Welt.
Ich habe eine andere Beziehung zum Klavierspielen als damals. Die Wieder-Entdeckung der Klassik, die Praxis der Improvisation. Die Selbst-Ermächtigung, dass ich alleine improvisieren kann. Oder ich setze Tricks ein wie künstliche Rhythmen.

Christina: Ich habe eine Doppelnatur. Ich höre tolle Raps, die mich begeistern, aber ich mache nichts dafür. Es könnte noch mehr Intensität in meinem Leben geben. Ich könnte die Zeit noch besser nutzen, oder?

Beide lachen

Christina: Es ist so, wie wenn du mit Youtube Häkeln lernen wolltest. Es ist besser, wenn es dir jemand persönlich zeigt. Ich hätte mir längst was auf der Ukulele zeigen lassen können, ich kenne entsprechende Freunde, wegen des Anschlags. Ich hätte mir etwas organisieren können.
Ich hätte manchmal Lust, rauszugehen, in die Stadt zu gehen. Aber dann kommt eine gewisse Faulheit. Das habe ich eher, wenn wir zusammen sind. Wenn ich allein bin, bin ich aktiver, rühriger. Der Leer-Raum um mich herum ist dann etwas anderes. Wenn jemand da ist, dann ist der Raum nicht leer. Das ist ein grosser Unterschied.
Dies also zum „Inspiriertesn Älterwerden“. Ich will mein Leben selbst erfüllen, viele Erfahrungen machen. Die Erfahrung kann auch im Nichts-Tun liegen. Aber nicht aus Lethargie, sondern bewusst. Ich würde vielleicht in eine Hütte gehen.
Ich würde gerne ausprobieren: Wie geht es mir, eine Woche lang alleine in einer Hütte? Ohne Internet, ohne Ablenkung? Oder ein paar Tage wandern mit meinem Lieblings-Hund? Das ist ein Bild für dieses „Hinaus-Gehen“. Den Mut haben, loszuziehen! Das gehört für mich zum inspirieren Älterwerden.

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Rückblick auf das Event vom 29.12.

Rückblick auf das Event der inspirierten Älteren

  1. 12. 2018 in Ins, Schweiz

Motto für das Treffen: Wie werde ich zum Energie-Beweger?

Wir trafen uns im Chartres-Labyrinth des Schlössli Ins. Wir gingen, jeder für sich, schweigend ins Zentrum. Dort verwandelten wir uns in Energie-Beweger, begannen zu singen, und hüpften beschwingt wieder aus dem Labyrinth heraus.

Im Kursraum berichtete Rolando von seinem Buch-Projekt und betonte die Wichtigkeit der Pflege von Freundschaften.

In dem anschliessenden Sharing erzählten wir uns gegenseitig von unserem inneren Prozess auf dem Weg zum Energie-Beweger. Es war sehr bewegend und ermutigend!

Nach diesem sehr schönen und innigen Treffen sprachen wir auch über die Möglichkeit, lokale Gruppen von inspirierten Älteren zu gründen.

Rolando’s Rückblick:

Ein Text inspirierte uns besonders (aus dem Buch „From Age-ing to Sage-Ing“, von Zalman Schachter-Shalomi):

Ältere Initiationsriten trennen formell unsere Bindungen an die Ziele des mittleren Lebens und ersetzen sie durch die Freiheit und die grösseren Themen der Ältesten. In einer Zeremonie, an der Familie und Freunde teilnehmen, feiern die Japaner zum Beispiel ihren 60. Geburtstag, indem sie spezielle rote Gewänder tragen, die ihren neuen Status als Älteste verkünden. Die Kleidung weist auf Befreiung von sozialen Verpflichtungen und auf die Rückkehr zur Unschuld und Freiheit der Kindheit hin. 

In der jüdischen Tradition gibt es eine Zeremonie, um die Hochzeit des letzten Kindes zu feiern. Die Zelebranten bilden einen Kreis um die Mutter, die in der Mitte auf einem thronartigen Stuhl sitzt. Dann setzen sie ihr eine goldene Papierkrone auf und tanzen um sie herum. Sie singen triumphierend: „Spielt, Musiker, spielt, und macht einen fröhlichen Klang! Tanze, Tante und Onkel, tanze um Mama herum, die ihre Arbeit beendet hat. Der/die jüngste ist verheiratet, ja, der/die jüngste ist verheiratet!“ Diese freudige Zeremonie erkennt an, dass die Geburts- und Erziehungszeit einer Frau erfolgreich abgeschlossen ist, dass sie Respekt verdient für diese Leistung und den Beginn ihrer Weisheitsjahre. Wenn wir Lebenspassagen wie in diesen beiden Beispielen ritualisieren, stärken wir öffentlich unser Engagement, auf neue Weise zu wachsen.

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Event 29. 12. in Ins

Meine Sammlung zum Inspirierten Älterwerden befindet sich hier.

Event 29.12. 2018

Das Event findet statt! Hier ein Video zur Inspiration, im Labyrinth von Rolando spontan gedreht. Weitere inspirierte Menschen sind willkommen!

Einladung zum Thema „Das Jetzt kennt kein Alter“! – und trotzdem: Ein Jahr geht zu Ende, ein Neues beginnt.

Erfrischende Erfahrung im Labyrinth mit Reflexion zum Jahresausklang und Inspiration für das Neue Jahr.

Inspirierte Ältere kommen zusammen!
Ab 50 bist du qualifiziert!

Termin: Samstag, 29. 12. 2081, 14 bis 17 Uhr

Orte: Rosenhofpark und Bärwolfhaus, Schlösslin Ins, 3232 Ins

Wir treffen uns kurz vor 14 Uhr im Eingangsbereich des Rosenhofs (Kirchrain 25 in Ins). Das wunderbare Labyrinth im Park entspricht exakt dem Labyrinth der Kathedrale in Chartres.
Anschliessend spazieren wir zum Bärwolfhaus, ca 200 m entfernt.
Dort werde ich musikalische und philosophische Anregungen geben.
Danach tauschen wir uns im Kreis aus.

Beitrag: 30.- Fr/ Bei zwei Personen, gemeinsam 50.- Fr.
Frühbucher-Rabatt bis zum 20. 12. 2018: 5 Fr. pro Person.
Anmeldeschluss: 27. 12. 2018

Bitte anmelden per Mail oder Telefon 079 654 5901; das Event findet ab 6 TeilnehmerInnen statt.

Ca. jede halbe Stunde gibt es einen Zug von/ nach Bern. Fussweg vom Bahnhof Ins zum Schlössli: Ca. 12 Minuten

Hier findest du das Exposé meines entstehenden Buches, incl. ein Video von mir.

Weitere Infos auf http://www.rolandojoy.net

Dieses Mail geht auch an Freunde, die wegen der Entfernung wohl nicht kommen können. Aber sie können jetzt und später auf der Webseite rolandojoy nachschauen, welche Inspirationen wo und wie herumschwirren :-), und vielleicht ein Video betrachten.

Nächster Termin für ein inspiriertes Treffen zum Thema Dritter Frühling: Save the Date: 06. 04. 2019. Ausserdem gibt es eine Lesung aus meinem Buch im Generationenhaus in Bern im April 2019. Infos werden folgen!

Rolando

Bildschirmfoto 2018-12-13 um 04.13.41

Bildschirmfoto 2018-12-12 um 20.01.40

 

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Exposé meines Buches

Inspiriertes Älterwerden – Das Jetzt kennt kein Alter

  1. Video
  2. Text

Exposé

Mein Buch ist eine Inspiration und ein Arbeitsbuch.

Ich praktiziere seit dem Jahr 2015 die Kunst des inspirierten Älterwerdens. Ich habe Gesprächskreise gegründet, die auch heute noch weiter zusammenkommen. Ich habe quicklebendige Ältere interviewt und bringe diese Gespräche in meinem Buch. Ich habe grundlegende Literatur studiert und fasse sie zusammen.

Mein Buch enthält zahlreiche Tipps, Übungen und Erfahrungsberichte.

Ich bringe mich auch persönlich ein, denn in einem Kreis von inspirierten Älteren wird die Kunst gepflegt, von sich selbst in der Ich-Form zu berichten.

Im Zentrum meiner Arbeit steht die Idee des „Ältesten“ – eines älteren Menschen, der eine gewisse Weisheit entwickelt hat und dadurch positiv und inspirierend auf seine Mitmenschen wirkt. Eines Menschen, der bewusst und freudig sein Leben geniesst und gestaltet.

Das Altwerden hat bei uns im Westen den Nimbus des Abgestandenen und Nutzlosen. Diesen Nimbus will ich umkehren und die positive Seite des Alterns betonen. Wir können die Welt inspirieren!

Wir haben als ältere Menschen mehr Zeit, müssen nicht mehr schreiende Kinder beruhigen, brauchen uns nicht dem Stress des Berufes aussetzen.

Vielmehr dürfen wir tun, was uns Spass macht: Reisen, Musizieren, Enkel verwöhnen, Bücher schreiben, Lachen, Singen, Tanzen, Gestalten, Malen, Gärten pflegen, Häuser umbauen, Zelte aufstellen.

Neuere Forschungen besagen, dass Altern umkehrbar ist. Sie weisen darauf hin, dass Altern zu einem grossen Teil ein mentaler Prozess ist, eine sich selbst erfüllende Prophezeiung mit der Botschaft: Sicher werde ich jetzt immer schwächer, ich verliere meinen Schwung, ich werde nicht mehr gebraucht, ich sollte mich zurückziehen.

Wenn wir diese Prophezeiung umkehren, dann werden wir jünger! Das erlebe ich an mir selbst, und das habe ich im Gespräch mit vielen inspirierten Älteren gehört.

Der Untertitel „Das Jetzt kennt kein Alter“ steht im Zusammenhang mit der jahrhundete-alten Weisheit, dass es am meisten Freude macht, im gegenwärtigen Moment zu leben. Es macht nicht nur Freude, sondern es ermöglicht grosse Lebens-Fülle. Als ältere Menschen haben wir mehr Möglichkeiten, diese Fülle zu verwirklichen.

Ich schreibe auch über folgende Themen:

Der Bewusstseinsprozess des Älterwerdens

Ältere Menschen als Botschafter des Glücks

Auseinandersetzung mit Sterben und Tod

Vermächtnis für die Nachwelt

Lebensrückblick und Projekte

Belebung der Sozialkontakte und der Familie

Wir können mit Gleichaltrigen einen vertrauensvollen Gesprächskreis gründen. In dem Buch gebe ich Tipps dazu, und in der Zukunft werde ich Kurse zu diesem Thema anbieten.

Das Buch ist auch für Jüngere geeignet, denn Inspiration tut allen gut.

Mach dich also auf ins Land der Inspiration, der Lebensfreude, der genussvollen Anwesenheit im Augenblick!

Erfinde dich neu; nimm dir Zeit! Geniesse die Stille, das Nichts-Tun, die Freundschaften und Beziehungen!

Entdecke neue oder alte Potenziale und experimentiere damit!

Liebe dich selbst so wie du bist!

Betagt sein wird vertagt