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Was ist Avant-Garde?

Was ist Avant-Garde?

Ein älterer Herr im Café in Chiang Mai stellte heute morgen fest, dass in Thailand die Avant-Garde fehle. Dieser Herr aus Holland ist Musiker, Produzent und vieles mehr.

Ich kann ihm Recht geben. Es fehlen die Museen für moderne Kunst und die intellektuellen Diskussionen.

Dafür gibt es hier viel Hingabe, devotionales Singen der Mönche, Verehrung und vieles mehr.

Wir haben letztes Jahr in Bilbao, Spanien, das Guggenheim-Museum für moderne Kunst besucht. Dort gab es haufenweise Avant-Garde. Oft interpretierten die Künstler ihre Kunst in spirituellem Vokabular. Allerdings machte die Kunst auf uns eher einen pessimistischen, oft sogar niederdrückenden Eindruck. Wir kamen sozusagen platt heraus. Wir fühlten uns nicht gehoben, sondern niedergewalzt. Das war also Avant-Garde.

Was ist also wirklich Avant-Garde? Auf Englisch sagt man „Cutting Edge“ (gemäss Google „Innovativ, auf dem neuesten Stand“). Ist dieser oder jener Philosoph noch immer Cutting Edge? Hat er immer noch die Nase vorn, sozusagen, wie die Avant-Garde? Ist er oder sie noch führend, hat er uns noch was Neues zu sagen?

Gehen wir mal davon aus, dass Eckhart Tolle für bestimmte Leute „Cutting Edge“ ist. Eckhart hat mal so köstlich auf Youtube ausgedrückt, dass die Leute ihn häufig fragen: Hast du nicht was Neues? Du hast doch schon vor 10 Jahren gesagt, dass es erleuchtend ist, im Jetzt zu leben.

Aber eben: Er sagt nichts Neues. Im Jetzt zu leben ist einfach cool. Das spürt man, wenn man ihn sieht.

Die echten – oder unechten?- Avant-Gardisten wollen das nicht wahrhaben. Sie denken oft, dass eine Sache um so avantgardistischer ist, je sinnloser sie ist. Oder je engagierter, leidenschaftlicher und kämpferischer sie ist.

Mein Gesprächspartner von heute morgen sagte mir, dass er sich immer schnell langweile auf seinen Reisen. Deswegen wird er bald nach Laos und dann nach Japan weiter ziehen. Es ist ihm in Asien oft langweilig, weil es – wie bei Tolle – nichts Neues gibt. Seit Jahrtausenden meditieren die, pflegen die Ehrfurcht und die Dankbarkeit. Wie langweilig!

Gehen wir noch eine Stufe weiter. Christina und ich studieren seit Jahrzehnten die für uns „echte Avantgarde“. Das sind die spirituellen Lehrer wie Chopra, Tolle, Walsch, Hoppe. Das ist das Lachen, das uns in den genussvollen, herrlichen Augenblick bringt. Das ist die bedingungslose Liebe.

Und wir bekommen täglich aus dem weltweiten Netz ca. 5 Angebote von Inspiratoren, die uns anregen wollen, unsere Konditionierungen zu verlassen und ganz in die Fülle zu gehen.

Dann sagen wir häufig: Das wissen wir alles schon, und das praktizieren wir täglich. Wo ist also das grundsätzlich Neue?

Ich wiederhole mich mit Tolle: Das braucht es nicht. Die Zeit bleibt stehen, wir brauchen keine Lehrer oder Lehren, wir brauchen keine Veränderung, wir sind tief berührt wenn die thailändischen Mönche singen, wir geniessen die Überraschungen, wir kreieren ohne zu kreieren, wir erleben uns selbst als Schöpfer.

St. Germain – alias Geoffrey Hoppe – hat es kürzlich wunderbar auf den Punkt gebracht, als er über den Schöpfer sprach. (www.crimsoncirlce.com) Er sagte, der Schöpfer habe keinen Plan gehabt. Die Schöpfung sei aus einem kreativen Lach-Anfall entstanden. Hahahahahahaha! Klingt gut! Avant-Garde! Cutting Edge! Lachen wir!

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Evolution der Liebe in Thailand 2018

Dieses Thema hat Christina und mich in den letzten Wochen inspiriert. Wir bieten einen Kurs an, der in verschiedenen Formaten stattfinden kann: In der Villa Kunterbunt oder auch online, per Skype, oder persönlich – wie auch immer. Genauere Infos auf der Webseite der Villa Kunterbunt

Ich habe schon mal einige Videos  gedreht, die meine Inspiration zum Ausdruck bringen. Viel Freude damit, und herzlich willkommen bei dem Kurs! Bitte bei Interesse melden!

Erstes Video. Ich improvisiere zum geplanten Kurs:

Zweites Video: Meine Erfahrungen mit der Liebe:

Drittes Video: Ein Video aus meinem Lieblingstempel, mit philosophischen und spirituellen Interpretationen:

 

 

 

 

 

 

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Purzelbäume in der Bewusstseins-Bewegung

Purzelbäume ins Neue Jahr! Happy new Year 2018!

Es gibt und gab zahlreiche Bewegungen, z.B. die Studenten-Bewegung. Neuerdings gibt es auch eine Bewusstseins-Bewegung, und innerhalb dieser Bewegung können auch Purzelbäume erfolgen. Christina und ich zählen seit längerer Zeit zu den Purzlern. Wir purzeln hinein in das Neue, ohne es geplant zu haben.

So hatte denn unsere Jahresvorschau für 2017 einen grossen Posten „Unvorhergesehenes“ enthalten. Es war nicht vorgesehen und noch weniger geplant, dass wir zum Ende des Jahres, kurz vor unserer Thailand-Reise, noch die Wohnung wechseln würden. Vom Zwei-Zimmer-Nest zum Villa-Joyosa-Palast; Umzug innerhalb von zwei Wochen Anfang Dezember. Eine verrückte, inspirierte, spontane Purzelbaum-Darbietung ohne Netz, die wir nur dank unserer guten Freunde und unseres bereits erfolgten Spontanitäts-Trainings bewältigen konnten. Intensiv, intensiv, intensiv! Ein Lebens-Höhepunkt, dieser Umzug! Denn er brachte und bringt unser Bewusstsein in Bewegung.
Denn die weltweite Bewusstseins-Bewegung, deren Lockrufe aus allen Ecken des Planeten erschallen, will die kreative Gemeinschaft, die Konkreativität. Sie will Orte der inspirierten Begegnung, Orte der Neuen Zeit, der Freuden-Revolution und der humorvollen Zuversicht.
Als wir die Parterre-Wohnung mit Arkaden in Vinelz erstmals sahen, klingelten unsere Bewusstseins-Glöcklein, und wir sahen die 185 qm erfüllt von Musik, Gespräch, Kunst, Lebensfreude, Pippi-Langstrumpf-Energie, Grosszügigkeit, spanischer Grandezza und liebevollem Da-Sein.

Ein Keyboard und ein aufblasbarer Hotpot fanden unvorhergesehen den Weg zu uns; über Weihnachten tummelten wir uns im Freien in dem Hotpot – was für ein Lebensgefühl! Dazu ein offenes Feuerchen, ein Punsch, gute Freunde, herzhafter Familien-Besuch – ein Finale furioso eines herrlichen Jahres – landend in herrschaftlicher Unvorhergesehenheit.

An Silvester purzelten wir nach Bangkok, nicht ganz unvorhergesehen. Denn diese Reise über zwei Monate hatten wir schon im April, überraschend für uns, gebucht. Und hier erst kommt mein durchgepurzeltes Bewusstsein in eine ruhigere Bewegung – besser gesagt, es kommt erneut in Schwung angesichts der farbigen gigantischen Fülle, der prachtvollen Tempel, der tanzenden Menschen auf den Strassen, der internationalen Gemeinschaft, der Grenzenlosigkeit.

Ich fühle mich als Teil der Bewusstseins-Bewegung, und ich erschaffe sie ständig, in mir und ausserhalb von mir. Ich erschaffe sie mit meinem Lachen, mit meiner Phantasie, mit meinem Feuer-Eifer, mit meiner Begeisterung für Gemeinschaft, mit meinen Projekten. So habe ich kürzlich, auf meiner Solo-Reise in Spanien, unvorhergesehen, die neue Webseite http://www.thiellosophie.net kreiert. Sie berichtet von unserem Naturisten-Paradies und enthält viel Bewusstseins-Bewegungen für alle:
– Interviews und Videos von der Basis aus.
(Jeder kann heute seinen eigenen inspirierten Purzelbaum vollziehen, und daraus ergibt sich ein Ganzes.)
– Rückbezüge auf Vergangenes, und Visionen für die Zukunft. Wie ein guter Freund im Gästebuch schrieb:
„Nützen wir doch dieses tolle Privileg eines Ortes der gespürten Verbundenheit unter Menschen, die einer sinnentleerten, chaotischen Zeit eine neue Zeit der Sinnesfreude und Sinn-Erfüllung entgegen halten möchten.“
Es könnte ja sein, dass auch an diesem Ort der Neuen Zeit bald noch mehr Bewusstseins-Purzelbäume geschlagen werden!

Wie sagte doch der inspirierte Werner Zimmermann?

„Der Segen schüttet immer voller! Ich stehe vor Übermut auf dem Kopf und zapple mit den Beinen!“ – Wenn das kein Purzelbaum ist!

Die Bewusstseins-Bewegung kommt von allen Seiten. Sie erschafft täglich ein neues Bild des Menschseins, sie nimmt sich nicht so ernst und wirkt gerade deshalb, sie erfindet sich täglich neu, sie gründet auf alter Weisheit und vergisst sie gleich wieder, sie ist von Nichts überzeugt, sie betreibt schmunzelnde Politik, sie heilt ohne zu heulen, sie glaubt, glaubt und glaubt und weiss dass es gut ist, dass wir gut sind und immer besser werden können. Dass eine Neue Zeit anbricht und jetzt schon da ist. Sie bildet sich weiter und bleibt heiter und verlässt sich auf die inneren Quellen, sie kreiert ohne etwas zu tun, undsoweiter undsoweiter undsoweiter…

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Orgiva – steil und heilig

Nach einigen Tagen des Einlebens improvisiere ich diesen Sonntag. Ich besuche den Flohmarkt, fahre einen steilen, etwas unheimlichen Weg empor und begegne einem Sufi. Orgiva ist magisch!
Die folgenden Videos sind eigentlich als Audios gedacht. Ich erzähle vom Tag, während ich ein Strässchen hinunter schlendere. Am Spannendsten wird es beim unheimlichen Weg! Und bei der Auseinandersetzung mit den Sufis, die erst beginnt…

Einfach zuhören, wenn du ein wenig Zeit hast!

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Müssen, Musse und Mousse au chocolat

GLÜCKSKICK von Christina

Müssen, Musse und Mousse au chocolat

Morgens müssen wir aufstehen, Zähne putzen, einkaufen, arbeiten, mittags kochen, essen, wenn’s gut geht ausruhen, abends müssen wir uns über Aktuelles informieren, einen Telefonanruf erledigen, etwas für unser Wohlbefinden tun und – dies tagein tagaus bis das Wochenende naht und wir erledigt sind samt allem Erledigten.

Nun müssen wir das Wochenende möglichst auskosten, organisieren, Spass haben, so dass ein Muss dem andern folgt! Kennen Sie ihn auch? Kennen Sie diesen kategorischen Imperativ, der ständig um Sie herum tanzt wie ein Marionettenspieler? Der die Fäden immer wilder zieht und Sie wie der Besen beim Zauberlehrling nicht mehr in Ruhe lässt! Wer hat ihn gerufen, diesen Geist, der sich verselbständigt und nicht mehr von unserer Seite weicht? Sie brauchen sicher nur einmal zu raten!

Es bleibt kein Platz mehr für „dürfen“, obwohl wir sehr grossen Bedarf haben. Es bleibt kein Platz mehr für „wollen“, obwohl wir unseren Willen trainiert haben.

Das Kind, es darf, der Jugendliche, der will, wir aber müssen, wir sind ja schliesslich erwachsen.
Eines aber dürfen wir sicher zumindest versuchen: Das Wörtlein „müssen“ aus unserem Sprachgebrauch verbannen, dieser Imperativversklavung entfliehen, denn niemand anderes als wir selbst sind Herr und Meister über uns selbst. Wir rufen unsere Geister selbst!

Freuen Sie sich auf die grossen Augen ihrer Mitbewohner, wenn Sie plötzlich aufstehen dürfen, Zähne putzen können und arbeiten wollen. Es wird eine Magie von Ihnen ausgehen, die Menschen verzaubert, sie aufhorchen und innehalten und vor allem Sie selbst in andere Welten versetzen wird, in Welten der Musse und des Mousse au chocolat.
Ich wünsche allen Spass und guten Appetit, all dies tun zu dürfen!