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Zwischenbericht Inspiriertes Älterwerden

Im Jahr 2011 habe ich Folgendes geschrieben:

Die neue Zeit ist die Zeit des Jubels, des immerwährenden Jubelns, der Lebensfreude und Erfüllung. Diese Zeit naht sich in kräftigem Tempo, und sie ist schon da. Es ist die Zeit der nächsten Stufe der menschlichen Entwicklung. Sie beginnt beim Einzelnen, setzt sich fort in der Familie und Gemeinschaft, realisiert sich im Staat und breitet sich schliesslich auf dem gesamten Planeten aus.

Es ist die Zeit der ungezwungenen Herzenskultur. Jeder Mensch hört auf sich selber, lernt bei sich selber, wird zum sonnigen, zum befreiten Menschen. Die Religion der neuen Zeit ist eine Nicht- Religion, denn sie basiert auf dieser Freiheit jedes einzelnen. Somit ist auch keine Kirche, sind keine Rituale mehr nötig und möglich. Die neue Religiosität ist spürbar und verwirklicht sich in der Begegnung zwischen den Menschen, in der Einsamkeit der Natur, in den sozialen Gestaltungen.

Die Gesellschaft ist Ausdruck dieser Religion der Freiheit; ihre Einrichtungen – der Zins, das Kapital, die Schulen, die Politik – drücken den Geist der Freiheit und Liebe aus.

Heute, im Jahr 2018, gilt dies für mich immer noch in voller Fülle. Das Feld ist stärker geworden; immer mehr Menschen wachen auf, entdecken ihre eigene Freude, ihre Fähigkeit zum Glücklichsein.

Mein Projekt „Inspiriertes Älterwerden“ setzt meine Visionen von damals fort. Ich verfolge die Idee, dass ältere Menschen sich selbst ermächtigen zu Botschaftern des Glücks, dass sie sich zusammentun, dass sie in der Gesellschaft eine neue, inspirierende Aufgabe übernehmen.

Ich habe mit dem Projekt vor einigen Jahren begonnen; ich habe Interviews mit aufgeweckten Altersgenossen geführt. Diese Menschen zeigen, dass inspiriertes Älterwerden möglich ist. Dass es möglich ist, sich neu zu erfinden und die älteren Jahre sozusagen triumphierend zu gestalten.

Meine Leser und meine Kursteilnehmer sollen Menschen sein, die ebenfalls diese Vision einer neuen Zeit sehen, und die sich aktiv auf den Weg machen wollen.

Einer meiner philosophischen Inspiratoren, Werner Zimmermann, hat einmal gesagt: „Ich fordere das Höchste“.

Ich gehe einen Schritt weiter und sage: Ich lebe das Höchste.

Ich nehme damit auch Bezug auf Interviews, die mit Sterbenden in den letzten Jahrzehnten geführt worden sind. Ein weltweit beachtetes Buch stammt von Bronnie Ware: Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Nummer eins dieser Themen war: „Ich wollte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben –  und nicht das Leben, das andere von mir erwarteten.“

Gerade hier liegt der Punkt! Deshalb erlaube ich mir, ein jubelndes Leben zu leben. Mit der roten Nase auf die Strasse zu gehen, andere zum Jubeln zu verführen, Life-Videos zu posten, mit steigender Begeisterung und ungehemmter Lust.

Das fünfte Versäumnis: „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein.“

Dann sag ich: So ein Spass! Wonderfull! Geniesse, geniesse!

Du findest das aktuelle Manuskript plus einige ungeordnete Inspirationen hier: https://rolandojoy.net/die-narro-sophische-ausbildung/IMG_6236

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