Home

Vor einigen Monaten startete ich voller Enthusiasmus mein neues Buchprojekt „Die Lösung von fast allem“.
Ich schrieb und schrieb – vom lachenden Gott, von intuitiven Lösungen, von inspirierenden Erlebnissen in Findhorn, von der Fülle des Lebens, von fast allem.
Im Sommer kam mein Schreiben etwas ins Stocken, weil das Leben so lebendig und voll und reich war.
Es ist, wie ich dargelegt habe, kein wirklich ernsthaftes Projekt – obwohl ich es als mein Lebenswerk bezeichne.
Da aber mein Lebenswerk gerade in der Leichtigkeit liegt, werde ich mich logischerweise auch nirgends ernsthaft auf Ernsthaftigkeit einlassen.

Es ist also ein spielerisches Projekt, und daraus folgt, dass sich auch der Titel und die Ausrichtung ändern darf, dass überhaupt alles der Fall sein darf.

Der Titel lautet inzwischen „Welt-Philosophie“, und das macht ebenso viel Spass wie der Lösungs-Titel. Hoffentlich ist dieser Ansatz ein wenig philosophischer, aber die Grundhaltung ist doch gleich geblieben.

Jetzt, da unsere Reise nach Südamerika bevorsteht, beschäftigt mich die Reise. Möglicherweise werden Reiseblogs entstehen, da ich die Eindrücke in den Ländern nicht einfach beiseite schieben will. Südamerika ist etwas Neues, ein grosses Abenteuer, und dieses Abenteuer soll in die Welt-Philosophie einfliessen.

Trotz allem habe ich den roten Faden nicht verloren. Ich will die Reiseerlebnisse in den Zusammenhang der Welt-Philosophie stellen.

Ich habe kürzlich realisiert, dass meine Erlebnisse in Indien und Bali langfristig stärker auf mich gewirkt haben als ich ursprünglich gedacht hatte. Ich habe all diese Erlebnisse schon in Blogs oder in meinem Buch „The Age of Laughter“ beschrieben, aber sie sind noch nicht an einem Ort für den Leser – und auch für mich selbst – gesammelt.

Ich bringe ein paar kleine Beispiele:

  • Die Begegnung mit der armen Strassenverkäuferin Hanna am Strand in Goa, die von sich aus erzählte, wie glücklich sie sei, und dieses Glück auch ausstrahlte.
  • Die Gespräche mit Prana, dem wilden Musiker und Krishna-Anhänger. Er erklärte mir, dass Gott als Person existiere. Wir seien ein Strahl der Sonne, aber nicht die Sonne selbst.
  • Die Gespräche mit dem Ayurveda-Arzt und Philosophen Dr. Jolly, der mir von dem indischen Philosophen Shankara erzählte, und von der Glückseligkeit, die dadurch entsteht, dass wir wissen, dass wir ein Teil von Gott sind.
  • Die Begegnung mit der balinesischen Kultur, die fast nur aus hingebungsvollen und freudigen Opfern besteht, und deren Kunst mitreissend und leidenschaftlich ist.

Ich muss nun nicht wieder nach Indien fahren, um ähnliche Erlebnisse zu haben. Sie haben sich bei mir installiert, und mein Weltbild hat sich bereichert.

Allerdings habe ich Lust, wieder hinzureisen, weil der Aufenthalt so inspirierend und paradiesisch war, und das liebe ich natürlich.

Was es in Südamerika zu lernen gibt, weiss ich noch nicht. Vielleicht ziehe ich mich eine Weile zurück, um zu schreiben. Vielleicht werde ich tief berührt von den Menschen. Aber die Reise wird mich sicher der Welt-Philosophie näher bringen, denn ich werde mehr von der Welt gesehen und gespürt haben.

Insofern ist mein Buch-Projekt auf dem besten Weg. Die Form ist noch nicht klar, aber Inhalte gibt es in Fülle.

Es geht um eine Summa, eine Zusammenfassung der philosophischen Strömungen, die in die Richtung auf ein „neues Menschsein“ zeigen. Ich kann das nur tun, weil ich nicht ganz ernsthaft bin, und weil ich an keiner Stelle glaube, man könne irgend etwas verbindlich formulieren. „Wissenschaftliche Objektivität“ gibt es nicht. Sie ist eine Illusion, wie nun auf allen Ebenen nachgewiesen wurde. Dafür bin ich voller subjektiver Objektivität, wenn Sie wissen, was ich meine.
Meine Sichtweise ist relevant, weil sie aus einem reichen glücklichen narrosophischen erfahrenen inspirierten sich nicht so wichtig nehmenden Leben stammen – also aus einer göttlichen Quelle 🙂

An diesem schönen Abend in unserer Villa Kunterbunt in unserem Schweizer Paradies bin ich voll glücklich, zufrieden und friedlich, und ich habe alles erreicht – Buchprojekt hin oder her!
Dieser Text ist ein Teil des Manuskripts, s.o.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s